
Viertagewoche, Sabbatical, Work-Life-Balance, Purpose und Nachhaltigkeit - so das oft gemalte Bild der ANSPRÜCHE JUNGER MITARBEITER an Arbeitgeber. Eine Studie liefert differenziertere Grundlagen für faktenbasierte Human Resource-Arbeit und Führung.
"Kann ich meine 20-Stunden- Woche auch im Homeoffice auf Bali machen?" Gut, das ist zwar kein Originalzitat aus dem Jobinterview eines – darob wohl so fassungs-wie sprachlosen – Personalchefs mit einem jungdynamisch-kosmopolitischen Digital Native der Generation Z, sondern journalistisch zugespitzter Übertitel des Magazins "brand eins" zu einem Schwerpunktthema über Leadership- Herausforderungen in Zeiten von KI, knappen Fachkräften und massiven Umwälzungen am Jobmarkt.
Die fiktive Dreistigkeit einer wohl qualifizierten und darum umworbenen jungen Fachkraft trifft aber das ihrer Generation zugeschriebene kompromisslose Anspruchsdenken: den Bedürfnissen nach
Selbstverwirklichung
ethischen Höchststandards
Flexibilität
Work-Life- Balance und
Sinnfindung
hätten sich Arbeitgeber und Ausgestaltung von Arbeitsbedingungen doch gefälligst unterzuordnen, wenn begehrte Talente schon bereit sind, ein Beschäftigungsverhältnis in Betracht zu ziehen.
Wer mitreden will, muss wissen, was wichtig ist.
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