Wie viel Fluktuation ist noch gesund?

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EXPERTINNEN. Susanne Seher (l.) und Helga Töpfl, geschäftsführende Gesellschafterinnen der Personalberatung Seher + Partner, differenzieren zwischen „gesunder und hausgemachter“ Fluktuation.©Starmayr/beigestellt
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Obwohl Fluktuation als eher unerwünscht gilt, sehen Expertinnen Jobwechsel ambivalent. Eine FORMEL FÜR GESUNDE FLUKTUATION sorge für die Ausgewogenheit von Dynamik und Stabilität.

Zweischneidig ist das Thema Fluktuation nicht nur für betroffene Unternehmen, sondern auch für Personalberater und Headhunter. Susanne Seher und Helga Töpfl, geschäftsführende Gesellschafterinnen von Seher + Partner Personalconsulting, ist das bewusst. Besetzung und Neubesetzung von Jobs sind ihre Geschäftsgrundlage, andererseits ist es Anspruch von Klienten, dabei qualifizierte Kräfte langfristig zu gewinnen, sodass Neuausschreibungen tunlichst nicht so schnell wieder anfallen.

Die Beraterinnen näherten sich dem Thema zuletzt in Form einer Marketagent-Umfrage über Einstellungen und Motive von Geschäftsführern und Führungskräften für Jobwechsel und Neuorientierung.

Demnach liegt die Wechselbereitschaft unter Führungskräften aktuell umso höher, je exponierter ihre Position ist: In Geschäftsführungen denkt ein Drittel der Verantwortlichen an Jobwechsel, unter den leitenden Angestellten und Teamleitern tut das nur ein Viertel. Das entspricht auch ungefähr der Karrierehistorie der Befragten: 90 Prozent der heutigen Geschäftsführer – gegenüber knapp zwei Drittel der leitenden Mitarbeiter – verfügen über Wechselerfahrung.

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