
Es gibt viele Investmentregeln, die auf den ersten Blick logisch wirken. Wer Erfolg haben will, sollte sie dennoch hinterfragen.
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WEISHEITEN. Steigende Ölpreise machen Aktien zu schaffen, hört man überall. Anleihen und Aktien bewegen sich gegenläufig, wie man ja weiß. Und hohe Zinsen schaden natürlich den Technologieaktien. Was haben diese weit verbreiteten sogenannten Börsenregeln gemeinsam? Sie sind alle nachweislich Unsinn! Viele weitere dieser angeblichen Weisheiten sind schlicht und einfach falsch. Aber wie kann man mit derartigen Mythen aufräumen?
Ganz einfach: mit der Korrelation. Lesen Sie hier, wie Mythen entlarvt werden und so neue Möglichkeiten für Anleger entstehen.
Die Korrelation misst, wie gleichförmig sich zwei Werte bewegen. Geht einer nach oben, geht der andere mit - oder auch nach unten. Und wie wird das angezeigt? Eine Korrelation von 1,00 entspricht einer Parallelbewegung, minus 1,00 dem genauen Gegenteil. Bei null besteht kein Zusammenhang. Für die Bewertung von Zusammenhängen ist die Richtung ausschlaggebend, weniger das Ausmaß.
Anleger sollten klassische Grundprinzipien gelegentlich hinterfragen: Vielleicht folgen sie Regeln, obwohl sie falsch sind? Diese Frage stellen sich nur wenige, denn es fällt schwer, sich einen Irrtum einzugestehen. Besonders wenn die Regeln eigentlich sinnvoll wirken.
Auf den Märkten bedeutet übermäßiges Selbstvertrauen jedoch oft das Ende. Nutzen Sie also die Korrelation, um Behauptungen mancher Besserwisser zu hinterfragen. Können Sie diese widerlegen, sind Sie im Vorteil.
Wer mitreden will, muss wissen, was wichtig ist.
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