So viel kostet Ihr Auto im Monat

So viel kostet Ihr Auto im Monat

Selbst die Erhaltung und der Betrieb eines Kleinwagens kostet pro Monat im Schnitt 520 Euro.

Wie viel ein Auto im Monat inklusive Anschaffungskosten, Wertverlust, Ausgaben für Reparaturen und Instandhaltung, Versicherung, Steuern und Sprit, kostet, ahnen Private meist nur. Nun hat der Flottenbetrieber LeasePlan genau nachgerechnet wie viel ein Auto mit Benzin-, Diesel- und Elektroantrieb im Monat kostet. Eines gleich vorweg: Elektroautos sind noch immer viel teuer als ein Dieselauto.

Ein eigenes Auto zu besitzen, ist den Österreichern wichtiger denn je. Daran lassen die steigenden Zulassungszahlen keinen Zweifel. Ende 2017 betrug die Zahl der zugelassenen Autos fast 4,9 Millionen Stück. Der zweithöchste jemals in Österreich erhobene Stand. Die Zulassungszahlen sind im ersten Halbjahr weiter gestiegen.

520 Euro im Monat für einen Klein- oder Mittelklassewagen

Privathaushalte und Unternehmen und lassen sich das Auto auch einiges kosten. Um genau zu sein: Im Schnitt 520 Euro im Monat. Das geben Österreicher im Schnitt für einen Wagen der Klein- oder Mittelklasse für einen Benzin- oder Diesel-Pkw aus. Das ergibt der kürzlich veröffentlichte Car Cost Index des Fuhrparkmanagers LeasePlan. Die Kalkulation der Kosten beinhaltet Anschaffungskosten, Wertverlust, Ausgaben für Reparaturen und Instandhaltung, Versicherung, Steuern sowie Sprit. Die Kosten wurden für 21 EU-Länder erhoben.

Elektroautos kosten um fast 300 Euro mehr im Monat als ein Dieselauto

Erstmals wurden 2017 auch die Durchschnittskosten für Elektromobilität erhoben. Die Zahlen zeigen: Die sind nicht ohne. Ein Elektroauto kostet laut Berechnungen des Flottenmanagers im Monat 788 Euro. Ein Benziner dagegen nur 538 Euro und ein Dieselauto nur 497 Euro. Ein Elektroauto kostet damit im Monat um fast 300 Euro mehr als eines eines mit Dieselantrieb.

Österreich liegt bei den Kosten innerhalb Europas im Mittelfeld

Im Europavergleich liegt Österreich bei den monatlichen Ausgaben für ein Auto im Mittelfeld. Besonders tief in die Tasche müssen Autobesitzer in Italien, Finnland und Norwegen. Dort zahlt man im Schnitt für sein Auto über 700 Euro im Monat.

Kfz-Versicherungen in Österreich besonders teuer

Die größten Preistreiber für laufende Kosten meist die Kfz-Steuern und Versicherungen. So auch in Österreicher. Die Steuern sind überdurchschnittlich hoch und auch für die Kfz-Versicherung muss man hierzulande im Europavergleich besonders tief in die Tasche greifen. Mehr als ein Fünftel der monatlichen Ausgaben entfallen im Schnitt auf diesen Punkt. Hier lohnt es sich laut LeasePlan-Boss Nigel Storny Versicherungsangebote und vor allem die Leistungen zu vergleichen. Privatpersonen empfiehlt der Experte, sich Zeit zu nehmen, um die unterschiedlichen Anbieter und vor allem auch die Leistungen genau zu vergleichen. Unternehmen, die die Versicherungskosten ganzer Flotten tragen müssen, können mit einem Profi die Ausgaben drosseln.

In Osteuropa ist das Betreiben eines eigenen Autos am billigsten

Am günstigsten ist Autofahren in Osteuropa. In Ungarn, Rumänien und Polen belaufen sich die monatlichen Ausgaben für einen Diesel-, Benzin- oder Elektro-Pkw auf unter 500 Euro monatlich. Allerdings darf man nicht außer acht lassen, dass dort auch Lohn- und Preisniveau wesentlich niedriger ist als in Österreich

Autokosten pro Land und Antriebsart

Für einen Klein- und Mittelklassewagen zahlt man in Österreich, für einen Benziner pro Monat im Schnitt 538 Euro, für einen Diesel 497 Euro und für eine Elektroauto 788 Euro.

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