
Noch nie wurden in Österreich so viele Unternehmen von Menschen unter 20 Jahren gegründet wie 2023. Viele Gründer:innen sind geprägt von der Hilflosigkeit der Corona-Jahre, Flucht, Klimaängsten. Ihr Potenzial zu heben, ist volkswirtschaftlich ein Muss.
Ihre Eltern, eine Psychotherapeutin und ein Sozialarbeiter, fragen sie zwischendurch immer wieder besorgt: „Arbeitest du eh nicht zu viel?“ Doch 100-Stunden-Wochen sind für Lina Gallei, die Ende April ihren 20. Geburtstag gefeiert hat, völlig normal – 40 Stunden für die Schule mit eingerechnet. Anfang Mai hat die Wienerin ihre schriftliche Matura gemacht, kurz davor hat sie für ihre Lernplattform AHA Lernen die erste Mitarbeiterin angestellt. Der Firma gilt in nächster Zukunft ihr Hauptaugenmerk. Ihren 15-Stunden-Job in einer Softwarebude behält sie allerdings, nicht nur aus Absicherungsgründen: „Ich liebe Arbeiten.“
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