
Die EU will mit dem neuen EU-Pharmapaket die Versorgung mit Medikamenten verbessern und die eigene Pharma-Branche stärken. Die Industrie fürchtet, dass der aktuelle Entwurf genau das Gegenteil bewirkt.
Erkältungen, Grippe und Corona sorgen derzeit für einen Rekord bei Krankenständen. Die Mittel, um die Leiden zu kurieren, sind nicht immer zu haben: Paxlovid etwa, ein Medikament, das den Krankheitsverlauf einer Corona-Infektion mildert, war kürzlich in vielen Apotheken nicht mehr vorrätig.
Der Engpass ist kein Einzelfall: Derzeit führt das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen knapp 570 Medikamente als nicht oder eingeschränkt verfügbar. Mit diesem Mangel kämpft nicht nur Österreich, sondern die gesamte EU.
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