Michel Navas - Der Zeitmagier

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 © J. Atti Gili / beigestellt, © J. Atti Gili / beigestellt
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Dem Meisteruhrmacher Michel Navas sind schon viele Kunststücke gelungen – darunter der beeindruckende Transfer der unverkennbaren Louis-Vuitton-DNA in die Welt der Zeitmessung.

Unser Anspruch ist leicht in Worte zu fassen: Wir wollen unseren Kunden das Beste bieten, das sie an ihren Handgelenken tragen können!

Michel NavasUhrmacher - La Fabrique du Temps
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Michel Navas - Meisteruhrmacher Co-Gründer und der französischen Uhrenmanufaktur "La Fabrique du Temps“. Nur vier Jahre nach Gründung verkaufte er 2011 zusammen mit seinem Mitgründer Enrico Barbasini das Unternehmen an den Luxusgüterkonzern Louis Vuitton. © beigestellt
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Als einer der großen Uhrmachermeister unserer Zeit konstruieren und fertigen Sie seit Jahrzehnten ganz besondere Zeitmesser, welche die Herzen leidenschaftlicher Uhrensammler in aller Welt höherschlagen lassen. Gibt es Meilensteine, an die Sie sich besonders gern erinnern?

Michel Navas

1980 begann ich meine Karriere bei Audemars Piguet, wo ich die erste Armbanduhr mit Tourbillon fertigte – ein unvergesslicher Moment. Danach ging ich zu Patek Philippe und zu Gerald Genta. Anders als heute musste damals jedes Teilchen für jede Konstruktion selbst gefertigt werden. Das war sehr lehrreich. Später entwickelte ich für Franck Muller das Werk der „Crazy Hours“. Es gibt viele Meilensteine – nicht zu vergessen die „Spin Time“, die ich gemeinsam mit meinem Partner Enrico Barbasini für Louis Vuitton entwickelt habe.

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Unter all den Spezialitäten, die Sie schon am Werktisch hatten: Welcher Zeitmesser war bislang der herausforderndste?

Michel Navas

Zum einen die „Spin Time“, damals und auch heute, denn aktuell arbeiten wir an einer technologischen Umstellung, was den Antrieb der Würfel betrifft. Unbedingt zu erwähnen wäre auch der „Tambour Twin Chrono“, den wir speziell für den Louis Vuitton Cup entwickelt haben. Es gibt keinen vergleichbaren Regatta- Chronographen, der die Zeitdifferenz zwischen den beiden konkurrenzierenden Booten misst und anzeigt. Die Entwicklung dieser Konstruktion, bestehend aus vier zusammenwirkenden Uhrwerken, war in der Tat sehr herausfordernd.

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Gibt es unter all den genialen Entwicklungen einen persönlichen Favoriten, bei dem Sie ins Schwärmen geraten?

Michel Navas

Ich liebe einfach die Minutenrepetition! Die erste Version war schon großartig, aber die letzte Version ist sensationell – diese Konstruktion, das Gehäuse sehr flach und wasserdicht, der Klang einzigartig dank Kathedralen-Gong …

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