Trend Logo

Slowakischer Regierungschef nach Anschlag außer Lebensgefahr

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Gute Nachrichten zu Fico aus dem Krankenhaus
©APA/APA/AFP/FERENC ISZA
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico ist außer Lebensgefahr. Das sagten Vizepremier Robert Kalinak und der Vize-Leiter der Klinik in Banska Bystrica, Milan Urbani, am Sonntag. Fico war am Mittwoch von einem 71-jährigen Mann angeschossen und lebensgefährlich verletzt worden. Der Angreifer wurde sofort nach der Tat festgenommen. Nun gebe es Indizien, dass der Mann möglicherweise doch kein Einzeltäter sei, sagte Innenminister Matus Sutaj Estok am Sonntag in Bratislava.

von

Urbani konkretisierte am Sonntag vor Journalisten: "Auf Grundlage der Beratung des Ärztekonsiliums heute Morgen können wir feststellen, dass sich der Patient momentan außerhalb des Zustandes der Lebensbedrohung befindet. Sein Zustand ist aber weiterhin sehr ernst und er wird eine lange Zeit und Ruhe zur Genesung brauchen."

Kalinak, der zugleich Verteidigungsminister ist, ergänzte, eine Überstellung des 59 Jahre alten Fico in ein Krankenhaus der Hauptstadt Bratislava sei in nächster Zeit nicht möglich und daher auch nicht geplant: "Wir sind alle überzeugt, dass seine physische Kondition so stark ist, dass wir Tag für Tag mit einer weiteren Erholung rechnen können, auch wenn der Weg zur Genesung mehrere Wochen dauern wird."

Am Samstag war der 71 Jahre alte Attentäter Juraj C. zur Vernehmung unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in das Spezialstrafgericht in der Stadt Pezinok gebracht und in Untersuchungshaft genommen worden. Nach bisherigen Informationen von Polizei und Regierung hat der Mann aus Hass gegen Fico und seine Regierungspolitik aus unmittelbarer Nähe auf ihn geschossen. Fico war nach einer Kabinettssitzung in der Kleinstadt Handlova vor eine wartende Menge getreten, um Hände zu schütteln. Das Motiv des Täters sei "klar politisch" gewesen, hatte der Innenminister schon kurz nach der Tat aufgrund erster Polizeivernehmungen gesagt.

Über die Autoren

Logo
Abo ab €16,81 pro Monat
Ähnliche Artikel
Die koreanische Grenze ist schwer befestigt
Nachrichtenfeed
Südkorea legt Protest bei Moskau wegen Nordkorea-Vertrag ein
Extreme Hitze setzt den Pilgern zu
Nachrichtenfeed
Mehr als tausend Tote durch extreme Hitze bei Hadsch
Traditionelle Hadsch bei glühender Hitze in Mekka
Nachrichtenfeed
Bereits 900 ägyptische Hitzetote bei Hadsch
Empfang für Putin in Nordkorea
Nachrichtenfeed
Putin: Vertrag mit Nordkorea mit "Beistand" bei Aggression
Mittlerweile mehr als 570 Tote bei heuriger Pilgerfahrt
Nachrichtenfeed
Laut Diplomaten mehr als 300 Ägypter bei Hadsch gestorben
Nehammer für Von der Leyen
Nachrichtenfeed
EU-Topjobs: Sondergipfel geht ohne Einigung zu Ende
Netanyahu hat die breite Basis für seinen Gaza-Kurs verloren
Nachrichtenfeed
Israels Premier Netanyahu löst Kriegskabinett offiziell auf
Man sucht einen Weg zum Frieden
Nachrichtenfeed
Ukraine-Friedenskonferenz ringt um "richtige Signale"
Auch Kanzler Nehammer nimmt an Konferenz teil
Nachrichtenfeed
Ukraine-Konferenz: 83 Teilnehmer stützen Abschlusserklärung
Sicherheitsgarantien gibt es keine
Nachrichtenfeed
Biden gegen Stationierung von Langstreckenwaffen in Ukraine
Die Ukraine blickt Richtung EU
Nachrichtenfeed
EU für Beitrittsgespräche mit Ukraine und Moldau
Zum ersten Mal nimmt auch der Papst an einem G7-Gipfel teil
Nachrichtenfeed
G7-Gipfel nimmt Russland und China ins Visier