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Indien-Wahl: Premier Modi versucht Regierungsbildung

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Narendra Modi braucht einen Koalitionspartner
©APA/APA/AFP/MONEY SHARMA
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Nach dem deutlich schlechteren Abschneiden seiner Partei bei der Parlamentswahl in Indien kann Premierminister Narendra Modi bei der Regierungsbildung auf die Unterstützung bisheriger Verbündeter hoffen. Nach Beratungen in Modis Residenz in Neu-Delhi am Mittwoch teilten die Hindu-Nationalisten auf der Plattform X mit, die bisherigen Koalitionspartner hätten sich auf den 73-Jährigen an der Spitze einer Regierungskoalition geeinigt.

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Für die Bildung einer Regierung ist das ausreichend. Es wurde erwartet, dass Modi nach dem allerersten indischen Premier nach der Unabhängigkeit von Großbritannien, Jawaharlal Nehru, der zweite Regierungschef seines Landes wird, der drei Amtszeiten in Folge regieren kann.

Bei der vorherigen Wahl im Jahr 2019 hatte die BJP noch allein 303 Sitze gewonnen - und damit deutlich mehr als die zum Regieren erforderliche Mehrheit von 272 Mandaten. Zusammen mit ihren Verbündeten hatte sie vor fünf Jahren 353 Sitze und damit eine satte Mehrheit. Vor dieser Wahl hatte Modi als Ziel ausgegeben, diese Mehrheit auf mehr als 400 Sitze auszubauen. Doch ein solch überwältigender Sieg blieb aus.

Stattdessen konnte das Oppositionslager unter der Führung der Kongresspartei überraschend zulegen. Die Kongresspartei verdoppelte ihre Sitzzahl im Vergleich zur vergangenen Wahl im Jahr 2019 beinahe - von 52 auf 99 Sitze - und bleibt zweitstärkste Kraft. Ihr Oppositionsbündnis kam lokalen Medien zufolge auf 234 Sitze.

Die Wahl in der bevölkerungsreichsten Demokratie der Welt dauerte mehr als sechs Wochen. Knapp eine Milliarde Menschen waren wahlberechtigt - mehr als die Bevölkerung der Europäischen Union und der USA zusammen. Mehr als 8.000 Kandidaten waren angetreten.

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