
Mit dem neuen Europa-Chef Uwe Geissinger fällt der letzte Österreich-Bonus im kanadischen Konzern weg. Das kommt dem ohnehin vulnerablen Standort des Autobauers in Graz nicht unbedingt entgegen.
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Geräuschlos wie ein Elektroauto. So verlief der Wechsel von Uwe Geissinger ans Lenkrad der Europa-Tochter von Magna International, einem der größten Autozulieferer weltweit. Vorgänger Günther Apfalter hatte seine Agenden vorzeitig bereits im Juni übergeben – still und leise. Eigentlich geht er gemeinsam mit Anton Mayer, dem zweiten Österreicher im bisherigen Führungsteam von Magna, offiziell erst zum Jahresende in Pension. trend berichtete darüber.
Was jetzt folgt, könnte in Österreich mehr Aufsehen verursachen. Denn in Graz befindet sich mit Magna Steyr ein besonders vulnerabler Standort des Konzerns. In der Branche werden durch die Transformation vom Verbrenner hin zu Elektrotechnologien gerade die Karten neu gemischt. Es wäre kein Nachteil, hatte man da noch Fürsprecher mit Lokalbezug in der Magna-Zentrale in Aurora, Kanada. So wie es Apfalter und Mayer noch lange Zeit nach dem Rückzug von Gründer Frank Stronach im Jahr 2010 waren. Doch nun nimmt die Angst zu, man könnte im internen Standortwettkampf unter die Räder zu kommen.
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