
Luxus: Wer mit dem Wort eine eindeutige, in Stein bzw. Marmor gemeißelte Vorstellung verbindet, hat schon verloren, meint Helmut A. Gansterer.©iStockphoto
Über den beweglichsten Begriff der Ökonomie und Geistesgeschichte.
Wer mit dem Wort „Luxus“ eine eindeutige, in Stein bzw. Marmor gemeißelte Vorstellung verbindet, hat schon verloren. Heutzutage ist das praktisch unmöglich geworden. Das Luxuriöse hat sich in dem Teil der Welt, in dem wir leben dürfen, vielfach verzweigt.
Ein grosso modo umfassender demokratischer Wohlstand hat erfreulicherweise das für freien Konsum erforderliche Geld in kleine und kleinste Kanäle gelenkt. Die große Zahl der Begünstigten hat den Begriff „Luxus“ in seinen einstigen Grundfesten erschüttert und in hundert Subbegriffe zerfasert.
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