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In der Industrie allein ging es ebenfalls bergauf: Hier gab es einen Anstieg auf 52,3 Punkte, nach 50,2 Zählern im April. Befragte Ökonomen hatten mit einem leichten Rückgang auf 50,1 Punkte gerechnet. Bei den Dienstleistern stieg das Barometer ebenfalls auf 52,3 Zähler.
"Zumindest ein Teil des Aufschwungs im Mai kann darauf zurückgeführt werden, dass Unternehmen und ihre Kunden versuchen, weiteren zollbedingten Problemen zuvorzukommen, vor allem möglichen künftigen Zollerhöhungen nach Ablauf der 90-tägigen Pause im Juli", sagte Chris Williamson, Chef-Volkswirt bei S&P Global Market Intelligence. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang April Sonderzölle bekanntgegeben, die er jedoch für viele Staaten vorübergehend aussetzte. Der Basiszollsatz von 10 Prozent blieb allerdings bestehen.