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Neue Bundesmuseen Card: "Echte Jahreskarte" für 99 Euro

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Übergröße: Staatssekretärin mit ihrer Bundesmuseen Card
©APA/Wolfgang Huber-Lang
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Ab 1. Juli wird die "Bundesmuseen Card" endlich als "echte Jahreskarte" für alle Sonder- und Dauerausstellungen an den 26 Standorten der acht Bundesmuseen dienen. Das gab am Montag Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne), die "schon bisher nicht nachvollziehen konnte, warum wir das noch nicht gehabt haben", bekannt. Die neue Karte wird 99 Euro kosten und muss auch nicht mehr an der Kasse gegen Tagestickets umgetauscht werden.

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"Damit können Sie in die Fast Lane", versicherte Wolfgang Bergmann, der wirtschaftliche Geschäftsführer des Belvedere. "Das bedeutet: Kein Anstehen mehr bei der Kassa!" 5 Prozent des Erlöses bekomme das Haus, das die neue Bundesmuseen Card verkaufe, die restlichen 95 Prozent werden nach realen Besuchen aufgeteilt, sagte Bergmann. Die bisherigen Jahreskarten der einzelnen Museen bleiben bestehen. Davon gebe es insgesamt rund 70.000 Stück, sagte er. Dies sei auch die Ausgangslage, mit der man nun in den Verkauf der neuen Bundesmuseen Card gehe. "Wir rechnen mit einer signifikanten Ausweitung."

Auch Peter Aufreiter, der Generaldirektor des Technischen Museums Wien und aktueller Vorsitzender der Bundesmuseendirektor:innenkonferenz, erwartet mit der neuen gemeinsamen Jahreskarte "eine Reihe positiver Entwicklungen". Man wolle vor allem "die Besucherbindung weiter intensivieren".

Die Bundesmuseen Card wurde 2018 eingeführt und ermöglichte jeweils einen Eintritt für eines der acht Bundesmuseen. Zuletzt kostete sie 66 Euro. 2022 wurden rund 7.400 davon verkauft, 2023 laut Bergmann 7.700. 30.000 Eintritte seien damit "ausgelöst worden", sagte er.

Mayer zog eine positive Bilanz der vergangenen vier Jahre in den Bundesmuseen, obwohl diese Zeit durch Pandemie, Ukrainekrieg und Krisen "sicher die schwierigste Phase der Bundesmuseen seit der Ausgliederung" gewesen sei, habe man "vorbildhaft reagiert". Die von 113 Millionen Euro (2020) auf rund 138,5 Mio 2024 (für nächstes Jahr sind 145 Mio. Euro budgetiert) gestiegene Basisabgeltung sei "gut und richtig investiertes Geld", die neue Karte "eine weitere große Einladung an das Publikum".

Stolz präsentierte die Staatssekretärin auch bereits ein Designmuster in Übergröße: "So wird sie ausschauen - vielleicht ein bisserl kleiner."

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/Wolfgang Huber-Lang

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