Merkur Versicherung beteiligt sich an Bestattungs-Start-up Benu

Das 2017 gegründete, auf die Organisation und Durchführung von Bestattungen spezialisierte Start-up Benu setzt mit einem siebenstelligen Investment der Merkur Versicherung zur österreichweiten Expansion an.

Benu Geschäftsführer Stefan Atz mit Markus Zahrnhofer, Vorstandsmitglied der Merkur Versicherung und Benu Co-Geschäftsführer Alexander Burtscher (von links)

Benu Geschäftsführer Stefan Atz mit Markus Zahrnhofer, Vorstandsmitglied der Merkur Versicherung und Benu Co-Geschäftsführer Alexander Burtscher (von links)

Die mit schwarzem Humor gespickte TV-Serie "Six Feet Under – Gestorben wird immer" rund um das Bestattungsunternehmen der Familie Fisher ist bereits rund 20 Jahre alt. Die heute als bahnbrechend geltende Serie ist aber dennoch noch vielen in Erinnerung und kann durchaus auch als eine Initialzündung dafür gesehen werden, dass sich eine neue Generation von Unternehmern dem Thema gewidmet hat - mit dem Anspruch, rund um das unvermeidliche Ableben, neue Dienstleistungen und Angebote zu entwickeln.

Das im Jahr 2017 in Wien gegründete Start-up Benu hat dabei neue Wege beschritten und ein neuartiges Komplettservice für Bestattungen entwickelt, von der finanziellen Vorsorge über die Planung des Begräbnisses bis hin zur Nachlassverwaltung. Mit einem neuen, siebenstelligen Investment der Merkur Versicherung setzt das Unternehmen nun zur österreichweiten Expansion an. Nach den drei bereits bestehenden Concept-Stores in Wien sollen in den nächsten Monaten auch Niederlassungen in Linz, Graz und Klagenfurt eröffnet werden. Denn obwohl Benu sehr stark auf digitale Services setzt ist das Sterben, die Planung, Organisation und Durchführung von Begräbnissen dennoch eine Angelegenheit geblieben, die Betroffene gerne mit individueller, persönlicher Betreuung regeln.

Vorsorge und Transparenz

Das 40-köpfige Benu-Team organisiert mittlerweile mehr als 120 Bestattungen monatlich. Mit dem Investment der Merkur Versicherung sollen nun zudem weitere Angebote und Dienstleistungen entwickelt werden. Ein starker Fokus liegt dabei auf dem Bereich der Vorsorge. Es ist die gemeinsame Entwicklung einer zeitgemäßen Vorausplanung und Bestattungsvorsorge geplant - finanziell und inhaltlich für schon zu Lebzeiten für Bestattungen vorzusorgen.

Eine einfache Prämienberechnung auf Basis der transparenten Bestattungskosten soll es Kunden erheblich erleichtern, für den Ablebensfall vorzusorgen. Benu-Geschäftsführer Stefan Atz erklärt dazu: „Mit der Merkur Versicherung als Partner schaffen wir ein innovatives Bestattungsvorsorgeprodukt, basierend auf den Stärken des traditionsreichsten Versicherungsunternehmens und des modernsten Bestattungsunternehmen Österreichs. Zusammen können wir nicht nur die finanzielle Absicherung, sondern auch für eine gleichwertig hohe Abwicklung der Bestattungsleistung in ganz Österreich sicherstellen.“

Markus Zahrnhofer, Vorstandsmitglied der Merkur Versicherung, sieht die Beteiligung an Benu auch für das etablierte Versicherungsunternehmen für ein wichtiges Asset. „Diese zukunftsstarke Partnerschaft bringt zusammen, was uns als Merkur ausmacht: eine umfassende Absicherung, die alle Lebensphasen mitdenkt. Und dazu gehören auch End-of-Life-Services“, erklärt Zahrndorfer.

Die Versicherung erweitert damit ihr Produktportfolio, das damit von der Gesundheitsabsicherung für die Kleinsten bis zur Bestattungsvorsorge reicht. "Im Mittelpunkt steht für uns ein Ökosystem, das sich ganz an den persönlichen Bedürfnissen unserer Kunden orientiert und über den Tellerrand blickt“, erklärt Zahrnhofer.

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