Zusätzliche Photovoltaik-Förderungen beschlossen

Für Spezial-Vorhaben bei Photovoltaik-Vorhaben wird es nun eine zusätzliche Förderung geben. Welche Projekte das betrifft. Das Interesse war bereits bei der jüngsten PV-Förderung groß. Wie viele Antragsteller vergeblich auf Geld vom Staat warten, da dieses Kontingent ausgeschöpft ist und warum trotzdem für manche noch Hoffnung besteht.

Zusätzliche Photovoltaik-Förderungen beschlossen

PV-Anlagen: Der Run auf die Fördertöpfe war groß. Viele Förderwerber warten vergeblich. Nun gibt es noch einen Nachschlag.

Der Fördertopf für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher ist zwar ausgeschöpft, aber Unternehmen haben nun eine neue Chance, zu Fördermittel für diese umweltschonende Energie zu kommen. Denn nun wurde beschlossen, dass auch spezielle Photovoltaik-Vorhaben, bei denen eine Lösung "von der Stange" nicht ausreicht, Fördermittel bekommen sollen. Dafür stehen aus den Mitteln des Klimaschutzministeriums zehn Millionen Euro zur Verfügung, teilte der Klima- und Energiefonds (KliEn) mit. Dabei geht es um besonders innovative Ansätze wie etwa schwimmende Anlagen, gebäudeintegrierte Systeme oder Anlagen für Agrar- oder Schallschutzsysteme.

Projekte mit hohem technischen Reifegrad werden gefördert
Innovative Anwendungen von PV-System weisen typischerweise bereits einen hohen technologischen Reifegrad auf, liegen kostenmäßig aber noch deutlich über Standard-PV-Anlagen, erklärten Experten des Klimafonds. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter Klimafond.gv.at

Voraussetzung: Projekt soll multiplizierbar sein
Die eingereichten Projekte (neu installierte Anlagen mit einer Leistung von 10 kW bis 5 MW) sollen einen hohen Innovationsgehalt aufweisen und technisch und ökonomisch multiplizierbar sein. Besonderer Wert werde auf Systemintegration und das Potenzial zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit der Anlage gelegt. Anlagen kleiner 1 MW müssen innerhalb von zwei Jahren errichtet werden, Anlagen größer gleich 1 MW binnen drei Jahren ab Datum des Fördervertrages, heißt es auf der Klimafonds-Homepage. Stromspeicher können bei entsprechend innovativer Lösung bis zu 150 kWh Nettospeichervolumen mitgefördert werden.
Siehe auch Informationen auf der Homepage von Photovoltaic Austria.

Im Mai läuft die Antragsfrist aus
Die Frist für die erste Auswahlrunde ist der 14. Mai, die Frist für die zweite Auswahlrunde wurde mit 17. September festgelegt. "Je nach Verfügbarkeit von Budgetmitteln werden weitere Fristen für Auswahlrunden veröffentlicht", heißt es seitens des Klimafonds.

Für 3.600 Anträge für Stromspeicher (noch) kein Förderkontingent
Aktuell gibt es darüber hinaus laut der Abwicklungsstelle für Ökostrom (OeMAG) bereits mehr als 3.600 vervollständigte Anträge für Photovoltaikanlagen mit einer Modulspitzenleistung von mehr als 278 MWp sowie mehr als 2.100 vervollständigte Anträge für Stromspeicher mit rd. 59 MWh, die noch keinen Platz im Förderkontingent für Photovoltaikanlagen in Höhe von 24 Millionen Euro für das Jahr 2021 finden. Doch für diese besteht noch Hoffnung. Laut OeMAG werden nicht verbrauchtes Kontingent aus Vorjahren (z.B. Anlage wird nicht errichtet) laufend für die Abarbeitung der in der Warteliste befindlichen Förderanträge verwendet wird. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass sich im Laufe des Jahres die Warteliste verkürzt.

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