88 Zielpunkt-Filialen haben neue Eigentümer

88 Zielpunkt-Filialen haben neue Eigentümer

Was die Zielpunktfilialen brauchen: Neue Eigentümer für 88 Geschäfte.

Von der Pleite gegangenen Zielpunkt-Einzelhandelskette werden 88 Filialen einen neuen Eigentümer bekommen. Für 23 Filialen gibt es Auflagen. Die Mehrheit davon geht an die Lebensmittelketten Rewe, Spar und Hofer. 39 weitere Lebensmittel-Filialen machen zu. Weniger als die Hälfte der einst 2700 Beschäftigten kommen bei den neuen Filialeigentümern unter.

Wien. Die Zukunft von vorerst 88 von einst 229 Standorten der pleitegegangenen Supermarktkette Zielpunkt scheint gesichert: Zehn Handelsunternehmen bekamen nach vorläufiger Prüfung der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) den Zuschlag. Der Großteil der Filialen geht an Firmen aus dem Lebensmittelhandel. Gut Nachrichten gibt es auch für die Beschäftigten: Zumindest 1.000 bis 1.200 ehemalige Zielpunktmitarbeiter können zu den neuen Eigentümern wechseln. Zielpunkt beschäftigte einst 2.700 Mitarbeiter.

Doch bevor die Filialen den Besitzer wechseln ist Kassaschluss. Mit Ablauf des heutigen Freitag (29. Jänner) sperren weitere 39 Filialen zu. Kurz vor Neujahr war bereits die gerichtliche Schließung etwa der Hälfte der damals in Summe 229 Standorte verkündet worden.

Für 112 Standorte samt Zentrale war bereits am 2. Jänner Schluss. Sie waren demnach nicht verwertbar. Einige seien rausgefallen, weil die Vermieter nicht bereit gewesen wären, den Standort abzugeben, erläuterte Zielpunkt-Masseverwalter Georg Freimüller. Acht Filialen konnten wegen Wettbewerbsbedenken der BWB nicht verwertet werden. Bei einigen überlegten es sich die Interessenten letztlich doch anders und sagten ab.

Die neuen Eigentümer

Für die 88 Standorte können nach einer ersten Prüfung der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) gleich mehrere Einzelhändler gefunden werden, darunter auch "Branchenfremde". 26 Standorte bekommt Spar, 20 Rewe (Billa, Penny, Merkur, Adeg) , elf Hofer, sieben die Bio-Supermarktkette denn's, zwei Lidl und acht die türkische Lebensmittelkette Etsan.

Aus anderen Branchen kamen die Drogerieketten dm (7) und Bipa (4), die Tierfachmarktkette Fressnapf (2) sowie Libro (1) zum Zug, gab die BWB Freitagnachmittag bekannt.

23 dieser 88 Standorte dürfen nur unter Auflagen übernommen werden, da es Wettbewerbsbedenken gibt. Dabei handle es sich um Lebensmittelhändler, sagte BWB-Chef Theo Thanner zur APA.

Die Jänner-Gehälter der noch beschäftigten Mitarbeiter sind laut Masseverwalter heute ausbezahlt worden.

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