Wolfgang Hesoun wird Aufsichtsratschef der Casinos Austria

Siemens AG Österreich Generaldirektor Wolfgang Hesoun wird neuer Aufsichtsratschef der Casinos. Auch Christine Catasta und Erika Stark-Rittenauer wurden neu ins Kontrollgremium gewählt.

Siemens Generaldirektor Wolfgang Hesoun

Siemens Generaldirektor Wolfgang Hesoun wird Casinos-Aufsichtsratschef

Wolfgang Hesoun, Generaldirektor von Siemens Österreich, wurde zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Casinos Austria AG (CASAG) gewählt. Neben Hesoun wurden auch Christine Catasta, Direktorin der ÖBAG, und Erika Stark-Rittenauer, Senior Expert Compliance der ÖBB-Holding AG, neu in den Aufsichtsrat gewählt.

Hesoun ist seit 2010 Vorsitzender des Vorstandes der Siemens AG Österreich und seit 2019 Präsident des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI). Die frühere CEO von PwC Österreich Christine Catasta ist seit Oktober 2020 Leiterin des ÖBAG-Beteiligungsmanagements. Erika Stark-Rittenauer hat als erfolgreiche Anwältin einer Magic-Circle-Law Firm langjährige Erfahrung im Compliance und Kartellrecht gesammelt und arbeitet nun im Compliancebereich in einem stark regulierten Umfeld.

„Für die Casinos Austria AG war 2020 ein Jahr der Weichenstellungen. Mit der Beilegung des Aktionärsstreits, dem Abschluss eines zukunftsweisenden Syndikatsvertrages zwischen der ÖBAG und der Sazka-Group und der Einleitung einer Restrukturierung im Zuge der Corona-Pandemie gab es weitreichende Änderungen für die gesamte Unternehmensgruppe", erklärt ÖBAG-Vorstand Thomas Schmid. "Die Neuaufstellung des Kontrollgremiums ist der Schlussstein in diesem Jahr der Veränderungen."

"Ruhe und Planbarkeit für die CASAG"

Als Kernaktionär sei es der ÖBAG wichtig gewesen, Ruhe und Planbarkeit in die CASAG zurückzubringen und die Expertise im Aufsichtsrat auszubauen. Beide Ziele seien 2020 umgesetzt wrden, sodass die CASAG gestärkt in das neue Jahr gehhen kann. Wolfgang Hesoun soll als Manager eines großen Unternehmens wertvolle Kompetenzen in den Aufsichtsrat der CASAG einbringen und das Unternehmen in den kommenden Jahren strategisch begleiten.

Die Ziele für die strategische Weiterentwicklung der CASAG wurden bereits im von der EU-Wettbewerbskommission genehmigten Syndikatsvertrag zwischen ÖBAG und Sazka Group einvernehmlich festgelegt. Mit dem zwischen der ÖBAG und der Sazka Group abgeschlossenen Syndikatsvertrag wird eine starke und abgestimmte Zusammenarbeit auf Eigentümerebene sowie eine Stärkung der Governance ermöglicht: „Die Sicherung des Standortes Österreich sowie ein weiterer Ausbau des Spielerschutzes sind unsere großen Ziele, die wir im Syndikatsvertrag gemeinsam mit der Sazka Group definiert haben. Die aktuellen Personalentscheidungen zeigen, dass nach einer herausfordernden Zeit nun ein neues Kapitel für die Gesellschaft beginnt, in dem Vorstand, Mitarbeiter, Aufsichtsrat und Eigentümer gemeinsam an einer positiven Zukunft für das Unternehmen arbeiten“, so Schmid.

Spielerschutz als Auftrag

In einem ersten Statement erklärte der frisch gewählte Casinos-Aufsichtsratsvorsitzende Hesoun: „Es ist mein Bestreben, die vom CASAG-Management eingeleitete Neuausrichtung des Unternehmens zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Der ÖBAG als stabiler Kernaktionär der CASAG kommt hier eine wichtige Rolle zu. In weiterer Folge wollen wir in den kommenden Jahren die CASAG als Best-Practice Unternehmen im Bereich Spielerschutz etablieren.“

Die Casinos und Lotterien tragen, wie auch Schmid betont, im Bereich Glücksspiel eine große gesellschaftliche Verantwortung. Als Kernaktionär sei es der ÖBAG ein besonderes Anliegen, dass ihre Beteiligungen ihre Vorreiterrolle in Europa im Bereich Spielerschutz weiter ausbauen. Schmid: "Wir wollen das Thema Spielerschutz auf die Agenda aller Stakeholder setzen und haben dazu auch eine unabhängige IHS-Studie zu den wirtschaftlichen Folgen von Spielsucht beauftragt.“

Mit den Ergebnissen der unabhängigen IHS-Studie sollen in weiterer Folge ein konkretes Zielbild zum Spielerschutz sowie notwendigen Maßnahmen zur Steigerung des Spielerschutzes erarbeitet werden.

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