Wo es in Europa die meisten Jobs gibt: Österreich bloß im Mittelfeld

Einer aktuellen Statistik zufolge gibt es in Europa derzeit mehr Jobs zu vergeben als vor der Finanzkrise. Grund zum Jubeln? Nicht überall: Österreich liegt im Vergleich bloß knapp über dem EU-Durchschnitt, gleichauf mit Kroatien.

Wo es in Europa die meisten Jobs gibt: Österreich bloß im Mittelfeld

Die gute Nachricht zuerst: Es gibt wieder mehr Jobs in Europa. Laut Informationen der EU-Statistikbehörde Eurostat ist die Quote von freien Arbeitsplätzen vom ersten Quartal 2015 auf das erste Quartal 2016 in der Eurozone von 1,6 auf 1,7 Prozent gestiegen, in der gesamten EU stieg die Quote von 1,7 auf 1,8 Prozent. In beiden Fällen liegen die Quoten der freien Jobs somit auf einem höheren Niveau als vor dem Beginn der Finanzkrise.

Die Quote gibt die Anzahl der freien Stellen in Relation zu allen Arbeitsplätzen (freie und besetzte Jobs) in einer Volkswirtschaft wider.

Schlechte Nachrichten gibt es von Eurostat allerdings für Österreich: In punkto freie Jobs liegt die Alpenrepublik mit einer Quote von 1,9 Prozent nur noch knapp vor dem EU-weiten Durchschnitt, gleichauf mit Kroatien. Gegenüber dem ersten Quartal 2015 stieg Österreichs Quote der freien Stellen um 0,1 Prozentpunkte.

Die meisten freien Stellen gibt es demnach in Belgien (2,6 Prozent), gefolgt von Tschechien, Deutschland und Schweden (jeweils 2,5 Prozent). Schlusslichter sind die Euro-Krisenländer Griechenland, Spanien und Portugal.

Innerhalb eines Jahres gab es den stärksten Zuwachs an freien Stellen laut Statistik in Malta (+1,2 Prozentpunkte), Lettland (+1,0) und Tschechien (+0,8). Die einzigen Länder mit einem Rückgang an offenen Stellen sind Griechenland (-0,6 Prozentpunkte), Irland und Zypern (-0,1 Prozentpunkte).

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