Wirtschaftsförderung: aws wird neu strukturiert

Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws), die Förderbank des Bundes, wird neu strukturiert. Die neue, gestraffte Organisation, soll Finanzierungshürden für Start-ups und innovative Unternehmen beseitigen.

aws Geschäftsführer Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister

aws Geschäftsführer Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister

Die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws), die Förderbank des Bundes bekommt eine neue Struktur. Das Angebot der Einrichtung, die durch die Vergabe von zinsgünstigen Krediten, Garantien, Zuschüssen sowie Eigenkapital innovative Projekte von Unternehmen von der ersten Idee bis zum internationalen Markterfolg unterstützt, wird neu organisiert. Statt bisher 44 Programme wird es nur noch 18 geben, die in jeweils vier Clustern strukturiert sind (siehe Grafik).

Die neue Struktur des aws-Förderangebots. Für eine vergrößerete Darstellung klicken Sie bitte auf die Abbildung.

Die neue Struktur des aws-Förderangebots. Für eine vergrößerete Darstellung klicken Sie bitte auf die Abbildung.

Mit der Neuorganisation wird die Orientierung für Unternehmen deutlich verbessert. Programme mit besonderen Zielgruppen – wie etwa Universitäten oder Inkubatoren – werden künftig als Spezialprogramme angeboten. Zum anderen arbeiten wir hart daran, den Zugang für Unternehmen so einfach wie möglich zu gestalten. "Mit der vereinfachten Förderungsstruktur setzt die aws einen wichtigen Schritt auf Basis des Feedbacks unserer Kundinnen und Kunden“, erkläen die aws Geschäftsführer Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister.

Start laut Regierungsprogramm

Mit dem Angebot an Förderungen sieht Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, das aws schon auf dem richtigen Weg und eine erste Maßnahme im Regierungsprogramm adressiert. "Wir müssen sicherstellen, dass der Zugang zu passenden Förderungen so einfach wie möglich ist", erklärt die Ministerin.

Für die für Innovation und Technologie zuständige Umwelt-Ministerin Leonore Gewessler ist die gezielte Förderung von innovativen Unternehmen und Projekten auch ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer klimafitten Wirtschaft und zur für 2040 angestrebten Klimaneutralität. Sie sieht eine schnelle und einfache Orientierung über die Förderungen des Bundes als einen Schlüssel dafür: "Wenn Unternehmen die Angebote gut nutzen können, entstehen nicht nur wichtige Innovationen, etwa im Bereich der Nachhaltigkeit und Ökotechnologie, sondern auch neue und zukunftsfähige Arbeitsplätze und Betriebe“, erklärt sie.

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