Wirtschaftklima im Euroraum verbessert sich

Wirtschaftklima im Euroraum verbessert sich

Brexit-Schock? Von wegen: Die Stimmung unter den Unternehmen im Euroland ist gut, die Konjunkturerwartungen hellen sich auf.

Das nächste Halbjahr wird für Länder wie Österreich eine Hängepartie. In den meisten anderen Euroland-Staaten nimmt die Wirtschaft aber an Fahrt auf, so die Prognosen des deutschen Wirtschaftsforschungsinstituts ifo.

Unternehmer und Börsianer haben die Prognosen über das Wirtschaftswachstum in der Eurozone mit Spannung erwartet. Geht es doch darum, wie stabil sich das Wachstum nach dem Brexit-Schock vom Juni entwickelt. Tatsächlich dürften sich die Auswirkungen in Grenzen halten.

Stimmung in Euroland hat sich verbessert

Laut dem Wirtschaftsforschungsinstitut ifo hat sich die Stimmung der Wirtschaft im Euroraum verbessert, wenn sie in den einzelnen Ländern auch recht unterschiedlich bleibt. Der ifo Index stieg im vierten Quartal von 111,6 auf 116,8 Punkte. Die aktuelle Lage war unverändert. Für die Verbesserung des Wirtschaftsklimas trugen ausschließlich die positiveren Erwartungen bei. Die konjunkturelle Erholung im Euroraum wird sich damit vorsichtig fortsetzen.

Selbst in Griechenland spürt man wieder Optimismus

Die Konjunkturerwartungen für das kommende halbe Jahr hellten sich bis auf wenige Ausnahmen überall auf und deuten auf eine wirtschaftliche Verbesserung in den nächsten sechs Monaten hin. Sogar in Griechenland sind die Experten wieder etwas positiver gestimmt. Lediglich für Frankreich, Lettland und Portugal bleiben die WES-Experten skeptisch mit Blick auf den weiteren Konjunkturverlauf.

In Deutschland ist die wirtschaftliche Lage am besten

Am positivsten beurteilten die Experten die Lage weiterhin in Deutschland. Auch in Belgien, Estland, den Niederlanden sowie in der Slowakei und in Slowenien verbesserten sich die Einschätzungen der ohnehin guten Lage. In Österreich, Luxemburg, Lettland und Litauen dagegen beurteilten die Teilnehmer die aktuelle Situation etwas weniger günstig als im Vorquartal. In Frankreich, Italien und Spanien verschlechterte sich die Einschätzung der ungünstigen Wirtschaftslage weiter. Auch für Finnland, Griechenland und Portugal überwogen trotz einer leichten Besserung weiterhin die negativen Bewertungen.

1,7 Prozent Wachstum pro Jahr erwartet

Die Wachstumsaussichten im Euroraum für die kommenden drei bis fünf Jahre blieben gegenüber der vorangegangenen Umfrage Ende 2015 unverändert bei jährlich 1,7 Prozent. Für 2016 rechnen die Experten mit einer Inflationsrate von 0,7 Prozent. Die mittelfristigen Inflationserwartungen für 2021 stiegen von 1,8 auf 1,9 Prozent.

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