Wifo: Österreichs BIP wird schwächer wachsen

Wifo: Österreichs BIP wird schwächer wachsen

Wifo und IHS schrauben ihre Konjunkturprognosen zurück. Österreichs Wirtschaft wird 2015 und 2016 wegen der gedämpften internationalen Konjunktur weniger wachsen als zuletzt angenommen.

Zum Wachstum tragen die höheren Ausgaben zur Betreuung und Versorgung von Flüchtlingen bei sowie die heuer in Kraft getretene Steuerreform, die die Einkommen der privaten Haushalte entlastet und die Konsumausgaben etwas erhöht. 2017 liefern Steuerreform und das Asyl-Thema aber keine zusätzlichen Impulse mehr, erklärte das Wifo am Donnerstag bei der Vorlage der neuen Konjunkturprognosen.

Die Arbeitslosigkeit klettert heuer und nächstes Jahr weiter - die Quote nach nationaler Rechnung dürfte aber 2017 nicht die 10-Prozent-Marke überschreiten, wie das Wifo noch im Dezember befürchtet hatte.

Die Schwäche der Weltwirtschaft dämpft vorübergehend das Exportwachstum Österreichs. Jedoch dürfte das außenwirtschaftliche Umfeld im Jahresverlauf wieder an Dynamik gewinnen, so das Wifo. Auch das IHS geht davon aus, dass die davon herrührende Konjunkturabschwächung nur temporär ist.

Den Brent-Ölpreis - voriges Jahr noch bei fast 53 Dollar pro Fass - sieht das Wifo 2016 und 2017 im Schnitt bei 35 und 42 Dollar, das Institut für Höhere Studien (IHS) bei 40 und 43 Dollar.

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