Wiener Städtische Versicherung wächst mit Nachhaltigkeit

Die Wiener Städtische Versicherung konnte im Corona-Jahr 2020 in allen Sparten zulegen. Im Bereich der Fondgebundenen Lebensversicherungen gewinnt Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Investieren stark an Bedeutung.

Ralph Müller, Generaldirektor Wiener Städtische Vesicherung

Ralph Müller, Generaldirektor Wiener Städtische Vesicherung

Die Wiener Städtische Versicherung, die größte Division der Vienna Insurance Group VIG (ISIN AT0000908504) hat die Corona-Krise bislang erfolgreich überstanden. „Wir sind sehr stabil durch die Krise gekommen. 2020 war für uns trotz der zahlreichen Einschränkungen ein solides Jahr", erklärt Generaldirektor Ralph Müller. Für den weiteren Verlauf des Jahres 2021 rechnet er mit anhaltenden Komplikationen: " heuer wird es nicht einfacher, alles hängt von der COVID-Eindämmung und der davon abhängigen Wirtschaftsentwicklung ab.“

Gemessen am wirtschaftlichen Erfolg kann Müller mit dem Ergebnis des Jahres 2020 jedoch durchaus zufrieden sein. Die Wiener Städtische Versicherung konnte ihr Prämienvolumen um drei Prozent auf 3,2 Milliarden Euro steigen und damit deutlich über dem Markt wachsen, wo es gesamtösterreichisch nur ein Plus von 1,5 Prozent gab. Mit einem Marktanteil von 17,8 Prozent liegt die Wiener Städtische hierzulande im Vergleich auf dem zweiten Platz, hinter der UNIQA 21,2 Prozent und vor der Generali Versicherung mit 13,5 Prozent.

Nachhaltige Investments liegen im Trend

Auch der in der gesamten Finanz- und Vorsorgebranche spürbare starke Trend in Richtung nachhaltiger, ESG-konformer Investments zeigt sich im Ergebnis der Wiener Städtischen. "Nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Investieren wird unseren Kundinnen und Kunden immer wichtiger und ist im Mainstream angekommen. Schon jetzt fließt jeder zehnte Euro in der fondsgebundenen Lebensversicherung in nachhaltige Fondspolizzen – Tendenz stark steigend“, erklärt Müller. Mit den im Vorjahr lancierten Fondspolizzen „Eco Select Invest“ und der "s Fonds-Polizze ECO", die beide mit dem österreichischen Umweltzeichen prämiert sind, konnte die Versicherung in wenigen Monaten mehr als 1.200 Verträge Kunden gewinnen.

Die Wiener Städtische konnte jedoch in allen Sparten zulegen, besonders stark war der Prämienzuwachs in der Schaden- und Unfallversicherung mit 4,6 Prozent. Im Bereich der Gesundheit und Gesundheitsvorsorge gab es in der Pandemie ebenfalls ein klares Plus - die Krankenversicherung legte um 3,9 Prozent auf 434 Millionen Euro zu. Im Bereich der Kfz-Versicherungen stach die hohe Nachfrage nach der Kaskoversicherungen heraus und bei den Lebensversicherungen sieht sich die Wiener Städtische mit einem Plus von 1 Prozent und einem Prämienvolumen von 1,3 Millarden Euro klare Nummer eins in Österreich.

Digitalisierung nutzen

Die Wiener Städtische will nun ihre Digitalisierungsoffensive weiter vorantreiben. Die Versicherung wird in den nächsten drei Jahren weitere 100 Millionen Euro in Digitalisierungsprojekte investieren. "Ziel ist es, den digitalen Kundenservice noch weiter auszubauen, ganz nach unserem Motto: Convenience first“, so Müller.

„Mit dem Auftakt des Jahres 2021 können wir trotz vieler wirtschaftlicher Unsicherheiten zufrieden sein. Ich rechne damit, dass sich die Konjunktur durch das erhöhte Impftempo ab dem Sommer deutlich erholen wird, davon sollten alle profitieren“, sagt Müller. Unabhängig von der Corona-Pandemie sieht er vor allem in der Personenversicherung weiterhin großes Potenzial: Die Gesundheitsvorsorge nimmt einen immer höheren Stellenwert ein und auch die private Alters- und Pflegevorsorge wird – aufgrund der unaufhaltsamen demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen – immer dringlicher.

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