Wiener Städtische fusioniert mit s Versicherung

Die Wiener Städtische Versicherung fusioniert mit der aus der Sparkasse hervorgegangenen, auf Lebensversicherungen spezialisierten s Versicherung. Die Wiener Städtische wird dadurch zum größten Lebensversicherer des Landes.

Robert Lasshofer, Generaldirektor Wiener Städtishce Versicherung

Robert Lasshofer, Generaldirektor Wiener Städtishce Versicherung

Am österreichischen Versicherungsmarkt kommt es zu einer Konsolidierung: Die Wiener Städtische Versicherung wird mit der aus der Sparkassen-Versicherung hervorgegangenen s Vesicherung fusioniert. Der Aufsichtsrat der Wiener Städtischen grünes Licht für den Zusammenschluss, der allerdings noch von Behörden und den weiteren Gremien der beiden Unternehmen genehmigt werden muss.

Aufgrund der starken Präsenz der s Versicherung im Bereich der Lebensversicherungen wird die Wiener Städtische durch die Fusion zum mit Abstand größten Lebensversicherer in Österreich mit einem Prämienvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 24 Prozent (Stand: Jahresende 2016). Das fusionierte Unternehmen betreut dann mehr als 2,5 Millionen Kunden und verwaltet Kundengelder in Höhe von rund 22 Milliarden Euro.

Die s Versicherung soll als Marke weiter Bestand haben und als zur Vermarktung von Versicherungsangeboten über die Erste Bank und die Sparkassen genutzt werden. „Ziel der Fusion ist, den Bankenvertrieb auszubauen und zu intensivieren. Wir wollen gemeinsam mit innovativen Produkten und einem umfassenderen Serviceangebot punkten“, erklärt Wiener Städtische-Generaldirektor Robert Lasshofer. Für die Kunden der s Versicherung soll sich durch die Fusion nichts ändern. Bestehende Verträge und der Versicherungsschutz bleiben im vollen Umfang aufrecht.

Manfred Rapf, bisher Generaldirektor der s Versicherung, wird in den Vorstand der Wiener Städtischen einziehen. Mit 1.1.2018 wird Rapf die Personenversicherung (Lebens- und Krankenversicherung) verantworten. Der Vorstand der Wiener Städtischen wird somit ab Jänner ein Sechser-Gremium sein. Mit Christine Dornaus (Lebensversicherung, Geldwäscheprävention) und Doris Wendler (Sachversicherung) gibt es dort eine 30-prozentige Frauenquote

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