Wertverlust bei Modehändlern drückte Rocket Internet tief ins Minus

Wertverlust bei Modehändlern drückte Rocket Internet tief ins Minus

Die Berliner Start-up-Fabrik Rocket Internet ist vor allem wegen Wertberichtigungen bei mehreren Modehändlern tief ins Minus gerutscht. Im ersten Halbjahr gab es einen Verlust von 617 Mio. Euro, wie das Berliner Unternehmen in der Nacht zum Freitag mitteilte. Die Global Fashion Group habe die Bilanz mit 383 Mio. Euro belastet.

Die Bewertung des Bereichs war bei der im April gestarteten Finanzierungsrunde von 2,8 Mrd. Euro im Vorjahr auf eine Milliarde Euro gesunken.

Rocket Internet hält Beteiligungen an Online-Firmen, mit dem Fokus auf Online-Handel sowie Essenszustellung. Rocket-Chef Oliver Samwer bekräftigte auch nach dem Halbjahresverlust das Ziel, bis Ende 2017 drei Beteiligungen operativ profitabel zu machen. Bisher schreiben sie allesamt rote Zahlen. Samwer betont, im Online-Handel seien Anfangsjahre mit hohen Investitionen und Verlusten nötig.

Der Halbjahresumsatz der Rocket-Holding, bei der unter anderem Verwaltungsaufgaben liegen, fiel im Jahresvergleich von 71 auf 29 Mio. Euro. Ausführliche Zahlen soll es am 22. September geben.

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