Weltweiter Tourismusboom hält auch 2020 an

Nach Angaben des World Travel Monitor wird sich das Wachstum bei Auslandsreisen auch im Jahr 2020 fortsetzen. In den ersten acht Monaten verzeichnen die Touristiker einen Anstieg von 3,9 Prozent.

Weltweiter Tourismusboom hält auch 2020 an

Wien/Berlin. Der internationale Tourismus wächst trotz geopolitischer und wirtschaftlicher Risiken weiter. Die Beratungsgesellschaft IPK erwartet für 2020 einen weltweiten Anstieg der Auslandsreisen um vier Prozent, wie aus ersten Trendanalysen des World Travel Monitor von IPK International hervorgeht, der auch die Reiseabsichten für die nächsten zwölf Monate erhebt.

Der Wachstumstrend setzte sich fort, "wenn auch nicht mehr ganz so stark wie zuvor". Heuer in den ersten acht Monaten erhöhte sich die Zahl der Auslandsreisen weltweit um 3,9 Prozent. Das war um ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahreszeitraum.

Ab ins Ausland

Am stärksten legen die internationalen Reisen der Asiaten mit einem Plus von 6 Prozent zu - das massivste Wachstum kam dabei mit 9 Prozent aus China.

Überdurchschnittlich angestiegen sind auch die Auslandsreisen der Nordamerikaner mit einem Zuwachs von 4,5 Prozent. Rückläufig war die Entwicklung beispielsweise bei den Lateinamerikanern mit einem Minus von 3 Prozent.

In die Stadt und auf das Schiff

Städtereisen nahmen heuer zwischen Jänner und August um 8 Prozent zu, "Sun & Beach"-Urlaub um 2 Prozent, Rundreisen um 3 Prozent und Kreuzfahrten um 6 Prozent.

Im Gegensatz zu den weltweit ansteigenden Urlaubsreisen stagnieren die Geschäftsreisen. "Zum einen gibt es das nach wie vor wachsende Segment der MICE-Reisen (Tagungs- und Kongresstourismus, Anm.), die in den ersten acht Monaten dieses Jahres um 2 Prozent zugelegt haben, und im Gegensatz dazu die traditionellen Geschäftsreisen, die im selben Zeitraum um 4 Prozent zurückgegangen sind", erläutert IPK-International-Geschäftsführer Rolf Freitag.

Betreffend Terrorgefahr als "besonders unsicher" schätzen die Auslandsreisenden Destinationen wie Israel, die Türkei, Ägypten, Jordanien und Tunesien ein. Auch die USA, Mexiko, Südafrika und Frankreich haben erhebliche Defizite im Sicherheitsimage. Als sichere Länder mit geringer Gefahr gelten vor allem die skandinavischen Länder, die Schweiz, Österreich, Irland, Portugal, Australien und Kanada, wie die aktuellen Umfrageergebnisse vom heurigen Herbst zeigen.

Der World Travel Monitor beruht auf repräsentativen Interviews mit mehr als 500.000 Personen in über 60 Ländern und gilt als größte kontinuierliche Studie zu globalen Reisetrends.

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