Weltbank-Prognose: Wachstum wie seit 80 Jahren nicht

Die Weltbank hat ihre Prognose revidiert: Demnach wird die Weltwirtschaft einen rasanten Wachstumskurs hinlegen. Nicht gleichmäßig. Treiber des Wachstum sind vor allem starke, große Volkswirtschaften, die sich schnell von der Corona-Krise erholen.

Weltbank-Prognose: Wachstum wie seit 80 Jahren nicht

Die Weltwirtschaft niimmt laut Weltbank Speed auf wie die vergangenen 80 Jahre nicht. Aber es gibt auch noch Rest-Risiken.

Washington. Nachgebessert! Und zwar kräftig. Aber es gibt auch Warnungen und auch klare Risiken. Doch der Reihenfolge nach: die Weltbank hebt angesichts der US-Konjunkturprogramme und der starken wirtschaftlichen Erholung Chinas ihre Prognose für das globale Wachstum an. Die Weltwirtschaft dürfte heuer um 5,6 Prozent zulegen, wie die Weltbank-Experten am Dienstag in Washington voraussagten.

Das wäre die kräftigste Erholung von einer Rezession seit 80 Jahren. Bisher war sie nur von 4,1 Prozent ausgegangen, nachdem die Coronakrise 2020 zu einem Einbruch von 3,5 Prozent geführt hatte.

"Dieser Aufschwung ist ungleichmäßig und spiegelt größtenteils eine starke Erholung in einigen großen Volkswirtschaften wider", warnte die Weltbank in ihrem Bericht.

Viele Schwellen- und Entwicklungsländer kämpften immer noch mit vielen Corona-Neuinfektionen, Hindernissen bei der Impfung und dem Entzug staatlicher Hilfen.

Die Weltbank hob ihre Prognose für das Wachstum der US-Wirtschaft von 5,5 auf 6,8 Prozent an. Das wäre das größte Plus seit 1984. Die Aufwärtskorrektur gehe im Wesentlichen auf die billionenschweren Konjunkturhilfen zurück, die sie als "beispiellos in Friedenszeiten" bezeichnet.

Prognose für Eurozone erhöht

Die Erwartungen für die Eurozone wurden von 3,6 auf 4,2 Prozent heraufgesetzt, die Prognose für China von 7,9 auf 8,5 Prozent. 2022 soll die Weltwirtschaft um 4,3 Prozent zulegen, 2023 dann um 3,1 Prozent.

Die Organisation wies zudem auf Risiken durch den steigenden Inflationsdruck hin. "Wenn dieser Anstieg vorübergehend ist und die Inflationserwartungen gut verankert bleiben, rechtfertigt dies möglicherweise keine geldpolitische Reaktion", hieß es in dem Bericht. Sollte sich das ändern, könnten die Zentralbanken der Schwellenländer zu Zinserhöhungen gezwungen sein. Teurere Kredite wiederum könnten die konjunkturelle Erholung bremsen.

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Agatha Kalandra ist seit 2016 Partnerin und Leiterin des Management-Consulting-Teams von PwC Österreich und Member of the Management Board. Sie verfügt über einen MBA in Controlling und Finance und mehr als 25 Jahre Berufserfahrung. Ihr Fokus liegt auf Finance-Transformation, HR-Transformation und Sustainability.

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