Wann die beste Zeit für den Wohnungskauf war

Der richtige Zeitpunkt für den Immobilienkauf ist entscheidend.

Der richtige Zeitpunkt für den Immobilienkauf ist entscheidend.

In den vergangenen 20 Jahren hat sich bei Kreditzinsen und Wohnungspreisen viel getan. Niedrige Zinsen alleine machen noch kein lohnendes Investment. Ab wann die Kosten für die Wohnung so hoch gestiegen sind, dass sinkende Zinsen diesen Anstieg nicht mehr wettmachen konnten.

Wer sich in den vergangenen 20 Jahren eine Immobilie gekauft hat, denkt wohl gelegentlich darüber nach, ob er diese zu einem günstigen Zeitpunkt gekauft hat oder nicht. Das österreichische Wirtschaftsgedankenschmiede Agenda Austria ist der Sache auf den Grund gegangen und errechnet, wie sich die realen Kosten für den Kauf der immer gleichen Wohnung oder Hauses in Wien seit 1996 entwickelt haben. Und hat dem die Zinsentwicklung in dieser Zeit gegenübergestellt.
Der Berechnung liegt die Annahme zugrunde, dass der Kauf zur Gänze über einen Kredit finanziert wurde.

Stark steigende Wohnungspreise haben den Immokauf ab 2005 als Investment weniger attraktiv gemacht.

Das Ergebnis: Ab 1996 war es mehr als zehn Jahre de facto immer günstiger, eine Wohnung zu kaufen. Die Konstellation an den Märkten war ideal: Die Zinsen und die realen Preise sind seit 1996 fast laufend gesunken. Seit 2004 hat sich dieser Trend jedoch zumindest was die Immobilienpreisentwicklung betrifft, umgekehrt: Zwar sind die Zinsen immer weiter gefallen, aber die steigende Nachfrage nach Immobilien hat die Preise so stark in die Höhe getrieben, dass die geringen Finanzierungskosten das nicht wettmachen können: Die Kosten für Käufer von Immobilien gehen seitdem tendenziell nach oben. Eine Trendumkehr ist sowohl bei Immobilienpreisen als auch bei der Zinsentwicklung nicht in Sicht.

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