Der Fernbusmarkt: Flixbus, Westbus, Postbus, Leo und Hellö

Der Fernbusmarkt ist seit Jahren auf steilem Wachstumskurs und bewegt sich weg vom Schmuddelimage hin zu einer preiswerten modernen Reisemöglichkeit. Am Markt tummeln sich zahlreiche Anbieter, teilweise kommt es schon wieder zu einer Konzentration. Mit Kampfpreisen wird versucht, die meistens junge Kundschaft an Bord zu holen und den Billigairlines oder der Schiene Konkurrenz zu machen.

Der Fernbusmarkt: Flixbus, Westbus, Postbus, Leo und Hellö

Neu am Markt ist die Fernbusschiene der ÖBB: Die österreichische Staatsbahn will das Feld nicht nur der Konkurrenz überlassen und steigt Mitte Juli unter der Marke "Hellö" ein. Elf Linien steuern Destinationen in Mitteleuropa an, die Ziele im Streckennetz reichen von Berlin, Straßburg, Zürich, Genua, Venedig über Zagreb, Ljubljana und Prag.

Großer Player in Mitteleuropa ist der von privaten Investoren gegründete deutsche FlixBus, der aus einem Zusammenschluss von Nummer eins und Nummer zwei am deutschen Markt, MeinFernbus und FlixBus, hervorgegangen ist. Anfang 2015 hatten die damalige deutsche Nummer eins MeinFernbus und FlixBus als Nummer zwei ihren Zusammenschluss bekanntgegeben. Der FlixBus hat in Österreich bereits ein breites Haltestellenangebot (u.a. Graz, Linz, Wien) und bietet z.B. zwischen Wien und Graz einen nahezu stündlichen Taktfahrplan.

Westbahn setzt auf den Westbus

In Österreich betreibt die mehrheitlich private Westbahn gemeinsam mit dem Busunternehmen Blaguss eine Fernbuslinie, den Westbus. 51 Prozent des Unternehmens hält Blaguss, 49 Prozent die Westbahn-Muttergesellschaft Rail Holding. Seit Dezember 2011 fährt der Westbus auf Österreichs Straßen und verbindet etwa Wien mit Klagenfurt. In Tschechien werden Prag und Budweis angesteuert.

Der deutsche Postbus gehört dem Dax-Konzern Deutsche Post, der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) ist im November 2014 ausgestiegen. Das Fernbusnetz des deutschen Postbus umfasst derzeit mehr als 110 Städte in Deutschland, Österreich und Frankreich. Auch die Deutsche Bahn hat mit der Berlin Linien Bus GmbH ein Fernbusnetz aufgebaut.

Auch Tschechen drängen auf den Austro-Markt

Neu am österreichischen Markt ist die tschechische private Firma Leo Express, die eine Verbindung von Wien über Brünn und Krakau in die Westukraine anbietet.

Ein Anbieter in der Slowakei sind die Slovak Lines, die etwa eine Busverbindung von Bratislava über Wien nach Vilnius anbieten. Auch von Bratislava über Wien nach Rom wird eine Buslinie angeboten.

Das französische Fernbus-Unternehmen Ouibus gehört der französischen Staatsbahn SNCF und verbindet französische Städte und Metropolen miteinander. Weiters gibt es auch grenzüberschreitende Buslinien nach Deutschland, Belgien, die Schweiz, Italien, Spanien und Großbritannien.

Das britische private Busunternehmen megabus ist Teil der Stagecoach Group. Das Netz des seit 2003 bestehenden Fernbus-Anbieters erstreckt sich mittlerweile bis nach Irland, Belgien, Frankreich, Deutschland, die Niederlande und Spanien.

Eurolines ist ein Zusammenschluss von 32 europäischen Busgesellschaften. Das Unternehmen firmiert unter Eurolines Organisation I.V.Z.W. und hat seinen Sitz in Brüssel. Die Buslinien der Mitglieder erstrecken sich fast über den gesamten europäischen Kontinent. Vor allem im Osten Europas sind die Fernbusse mit ihren niedrigen Ticketpreisen ein beliebtes Verkehrsmittel.

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Zu den Personen:
Caroline Palfy (r.) ist neue Geschäftsführerin in der Handler Holding GmbH und verantwortet den Bereich Sustainable-Strategie. Das Familienunternehmen HANDLER ist Spezialist für hochwertige Bau- und Immobilienprojekte in Österreich.
Marieluise Krimmel ist Partnerin bei Deloitte in Wien im Bereich Audit & Assurance und ist in der Prüfung und Beratung tätig. Ihre Branchenschwerpunkte liegen neben der Industrie in der Immobilien- und der Bauwirtschaft.

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