VW-Skandal: Staatsanwaltschaft ermittelt

VW-Skandal: Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatswaltschaft nimmt die VW-Manager nun ins Visier.

Bei Volkswagen "deutlich unter zehn" Personen beschuldigt - Landeskriminalamt Niedersachsen baut Ermittlungsgruppe auf

Braunschweig/Wolfsburg Im Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen VW werden "mehr als zwei, aber deutlich unter zehn" Mitarbeiter des Autokonzerns beschuldigt. Das sagte Klaus Ziehe, Sprecher der Staatsanwaltschaft, am Freitag.

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte am Mittwoch gemeldet, dass mindestens 30 Mitarbeiter in den Betrug um manipulierte Abgaswerte von Dieselfahrzeugen involviert seien. VW wies den Bericht bereits zurück.

Mit Blick auf die Ermittlungen erläuterte Ziehe, dass das Landeskriminalamt Niedersachsen derzeit eine Ermittlungsgruppe aufbaue. Ziel sei es, dass das Team künftig rund 20 Mitarbeiter umfasse. Ob dies gelinge, sei aber noch unklar. Er bestritt damit eine Vorabmeldung des "Spiegel" von Freitag, wonach das Kriminalamt eine Sonderkommission "Soko VW" mit 20 Beamten bereits eingerichtet habe.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt im Abgasskandal gegen derzeit noch unbekannte VW-Verantwortliche. Vor rund einer Woche ließ sie das VW-Stammwerk und mehrere Privatwohnungen an unterschiedlichen Orten durchsuchen.

Volkswagen hatte im September eingeräumt, bei Umwelttests von Dieselfahrzeugen in den USA die Abgaswerte manipuliert zu haben. Durch eine entsprechende Software wurde bei den Tests ein niedrigerer Schadstoffausstoß gemessen als im Normalbetrieb. Die Software wurde weltweit in elf Millionen Dieselfahrzeuge eingebaut.

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