Volksabstimmung verhindert Projekt von Rauch und Red Bull

Die Expansionspläne des Vorarlberger Fruchtsaftherstellers und Red-Bull-Abfüllers Rauch in der Gemeinde Ludesch wurden durch eine Volksabstimmug gestoppt. Zur Ausweitung der Produktion wäre die Umwidmung eines 6,5 Hektar großen Areals nötig gewesen.

Jürgen Rauch

Jürgen Rauch, Chef des Fruchtsaftimperiums Rauch, muss eine Niederlage einstecken.

Der Fruchtsafthersteller Rauch, der in Ludesch ein Abfüllwerk für Red Bull betreibt und im Verbund dafür mit dem benachbarten Dosenhersteller Ball kooperiert, ist mit seinen Expansionsplänen vorerst gescheitert.

Seit 2016 hatte sich Rauch um die Erweiterung der Produktion und der Lager bemüht. Für die Ausweitung hatte das Unternehmen die Umwidmung von rund 6,5 Hektar landwirtschaftlicher Fläche beantragt, wovon ein Teil in der geschützten Landesgrünzone liegt.

Die Gemeindevertretung hatte mit 21:1 Stimmen für die Herausnahme der betroffenen Flächen aus der Landesgrünzone gestimmt, die Vorarlberger Landesregierung hatte die Pläne ebenfalls goutiert.

Die Stimme des Volkes

Nach massivem Widerstand in der Bevölkerung wurde eine Volksabstimmung erzwungen, die nun mit 56,1 Prozent der Stimmen gegen die Umwidmung ausgegangen ist. Die Gegner hatten unter anderem Boden- und Klimaschutz sowie die Grundwasserversorgung als gefährdet gesehen.

Das "Trio" Rauch/Red Bull/Ball hatte mit zusätzlichen Arbeitsplätzen und der Absicherung der regionalen Wirtschaft argumentiert und fünf Millionen für die Gemeinde in Aussicht gestellt, die für Projekte wie das eines Kindergartens verwendet werden sollten.

Nach der Volksabstimmung erklärte Rauch, "das demokratische Ergebnis der Volksabstimmung zur Kenntnis" zu nehmen. Die weitere Vorgangsweise werde mit den Projektpartnern besprochen. Derzeit gäbe es keine Pläne für ein Ersatzprojekt.

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