Voestalpine investiert 100 Millionen in Donawitz

Der Voestalpine-Konzern investiert massiv in den steirischen Standort Donawitz. Über 100 Millionen Euro werden im Bereich der Entwicklung und in die Errichtung neuer Anlagen zur Produktion von Hochqualitätsstählen aufgebracht.

Hochleistungsstahl- und Premiumschienen-Produktion in Donawitz.

Hochleistungsstahl- und Premiumschienen-Produktion in Donawitz.

Von Texas und China zurück nach Österreich: Nach den zuletzt geleisteten großen Investments in den USA und in Asien investiert der Voestalpine Konzern nun auch wieder in Österreich. Die Mittel fließen in den Standort Donawitz. In Summe werden dort mehr als 100 Millionen Euro für die Errichtung einer neuen Stranggussanlage und für den Bau eines neuen Forschungszentrums aufgebracht.

Die Stranggussanlage zur Herstellung hochreiner Stähle soll bereits im Jahr 2019 in Betrieb gehen und bis zu 950.000 Tonnen Stahl als anspruchsvolles Vormaterial für Premiumschienen, Qualitätswalzdraht sowie High-Tech-Nahtlosrohre liefern.

Die Metal Engineering Division des voestalpine-Konzerns mit Sitz in Donawitz, Österreich, zählt schon heute zu den weltweit führenden Anbietern von Spezialschienen für die Bahninfrastruktur, vor allem für den Automobilbau benötigten Qualitätswalzdraht und High-Tech-Nahtlosrohren für die Öl- und Gasindustrie. Franz Kainersdorfer, Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Leiter der Metal Engineering Division, dazu: "Wir können damit noch hochwertigeres Vormaterial erzeugen und die Technologieführerschaft in unseren wichtigsten Kundensegmenten weiter ausbauen. Das Investment dient gleichzeitig auch der langfristigen Absicherung des Konzernstandortes Donawitz."

Technikum Metallurgie

Im Technikum Metallurgie, das am Werksgelände Donawitz errichtet wird, soll bereits im nächsten Jahr an der Entwicklung von Stählen der Zukunft gearbeitet werden. In der 2.800 Quadratmeter großen Forschungsanlage sollen neue High-Performance-Stahlsorten mit noch höherer Festigkeit, weniger Gewicht und besserem Korrosionsschutz entwickelt werden. Die Stähle werden vor allem für den Mobilitäts- und Energiesektor benötigt. Im Automobilbau sollen damit noch belastbarere und gleichzeitig leichtere Antriebsstrangkomponenten und ein geringerer Treibstoffverbrauch ermöglicht werden.

Die neuen Stahlsorten werden dann im regulären Verarbeitungsprozess zu Walzdraht, Schienen und Nahtlosrohren auf ihre Eigenschaften getestet. So sollen in Zukunft sowohl die Innovationszeiten von Hochleistungsstählen deutlich verkürzt, als auch Kunden mit bis dato nicht möglichen Kleinmengen beliefert werden.

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Zu den Personen:
Caroline Palfy (r.) ist neue Geschäftsführerin in der Handler Holding GmbH und verantwortet den Bereich Sustainable-Strategie. Das Familienunternehmen HANDLER ist Spezialist für hochwertige Bau- und Immobilienprojekte in Österreich.
Marieluise Krimmel ist Partnerin bei Deloitte in Wien im Bereich Audit & Assurance und ist in der Prüfung und Beratung tätig. Ihre Branchenschwerpunkte liegen neben der Industrie in der Immobilien- und der Bauwirtschaft.

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