Nach US-Großauftrag: Voest schafft 400 neue Jobs

Nach US-Großauftrag: Voest schafft 400 neue Jobs

Das Werk in Cartersville, Georgia, soll bis 2020 knapp 200 Millionen Dollar Umsatz erzielen.

Um den Großauftrag eines deutschen Premium-Autoherstellers in den USA umsetzen zu können, investiert die Voestalpine über 60 Millionen Doillar in zwei US-Standorte und möchte dort bis 2020 insgesamt über 400 Arbeitsplätze schaffen.

Mit dem Ergattern eines 500-Millionen-Dollar-Auftrags für die Automotive-Sparte ist der oberösterreichische Voestalpine-Konzern (ISIN AT0000937503) seinem Ziel nähergekommen, bis 2020 seinen Umsatz im NAFTA-Raum von aktuell 1,2 auf drei Milliarden Euro auszuweiten.

Um den Großauftrag des nicht namentlich genannten deutschen Premium-Automobilherstellers umsetzen zu können, investiert die voestalpine mehr als 60 Millionen Dollar in zwei US-Standorte: Erstens in das erst 2014 eröffnete Automobilkomponentenwerk in Cartersville, Georgia, zweitens in einen neuen Standort in Birmingham, Alabama. An beiden Standorten schafft das Unternehmen somit in den USA bis 2020 insgesamt über 400 Arbeitsplätze.

Mobilität als Wachstum

"Der voestalpine-Konzern setzt damit seine Internationalisierungsstrategie in den Zukunftsregionen des NAFTA-Raumes konsequent fort und stärkt einmal mehr das Kernwachstumssegment Mobilität, das schon heute für annähernd 50 Prozent des Konzernumsatzes verantwortlich ist," sagt dazu Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG. Der Hauptteil des Investitionsvolumens – rund 50 Millionen Dollar – fließt in das Werk in Georgia, im kommenden Jahr wird das dortige Werk 220 Mitarbeiter beschäftigen. In das Werk in Alabama werden weitere elf Millionen Dollar investiert. Mit dem Bau der Anlagen wird im ersten Quartal 2017 begonnen, der Produktionsstart ist für September 2017 geplant. Im Vollbetrieb wird die Niederlassung in Birmingham 42 neue Arbeitsplätze bieten.

Die Metal Forming Division des voestalpine-Konzerns erreichte 2015/16 einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 290 Millionen Euro. Die Division beschäftigt rund 10.500 Mitarbeiter und ist für fast alle europäischen Automobilhersteller tätig. Der gesamte Konzern erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einem Umsatz von 11,1 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 1,6 Milliarden Euro und beschäftigte weltweit rund 48.500 Mitarbeiter.

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