Verdi weitet Streiks bei Amazon in Deutschland aus

Verdi weitet Streiks bei Amazon in Deutschland aus

In insgesamt fünf Versandzentren wird am Mittwoch bereits gestreikt. Die Amazon-Mitarbeiter und die Gewerkschaft Verdi drohen bereits mit Streiks zu Weihnachten.

Berlin/Seattle. Die deutsche Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat ihre Streiks bei dem US-Versandhändler Amazon ausgeweitet. Zum ersten Mal beteiligten sich seit dem frühen Mittwochmorgen auch die Beschäftigten des Standortes Werne in Nordrhein-Westfalen an dem Ausstand, teilte Verdi mit. Damit würden bis zum Ende der Spätschicht am Abend bundesweit fünf Versandzentren bestreikt.

Beschäftigte der Standorte Bad Hersfeld, Leipzig, Graben und Rheinberg hätten bereits seit Montagfrüh die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft will mit der neuen Streikwelle ihre Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen und höheren Löhnen durchsetzen. Verdi fordert für die Mitarbeiter in den deutschen Amazon-Versandzentren tarifliche Regelungen, wie sie im Einzel- und Versandhandel üblich sind. Amazon nimmt für seine Beschäftigten indes die Regelungen der Logistikbranche als Maßstab, in der weniger bezahlt wird. Der Konflikt dauert bereits seit Ostern 2013 an, immer wieder kommt es zu Streiks.

Die KTM-Fahrrad-Chefinnen: Johanna Urkauf (29) ist seit 2018 Geschäftsführerin beim größten Fahrrad-und E-Bike-Hersteller Österreichs. Carol Urkauf-Chen (62) zieht aber vorerst weiterhin die Fäden im Unternehmen.

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