Do & Co kauft Haas-Haus

Das Haas-Haus gegenüber vom Stephansdom hat einen neuen Besitzer: Caterer Attila Dogudan erwarb das Gebäude um 107 Millionen Euro vom Versicherungsunternehmen UNIQA.

Do & Co kauft Haas-Haus

Markanter Glas-Bau im ersten Bezirk: Do & Co kauft Haas-Haus.

Das Haas-Haus am Wiener Stephansplatz wechselt den Besitzer. Um 106,6 Mio. Euro erwirbt die Do & Co Restaurantbetriebsgesellschaft um Attila Dogudan das markante Gebäude vom Versicherungsunternehmen UNIQA, wie das Mutterunternehmen, die Do & Co Aktiengesellschaft, am Dienstag mitteilte. Seit 1990 sind der Sitz des Unternehmens sowie das Do & Co-Restaurant, -Hotel und eine Bar dort angesiedelt.

Grund für den Verkauf laut UNIQA: Die Optimierung der "asset allocation" und der Wunsch, die im internationalen Vergleich derzeit noch hohe Immobilienquote des Unternehmens von acht bis neun auf sieben Prozent zu senken. Zudem entlaste ein Verkauf die Eigenmittelquote, hieß es in einer Aussendung.

Immobilien-Abverkauf

Schon im Februar hatte die UNIQA drei Häuser in der Wiener Innenstadt mit einem Wert von 56 Mio. Euro an eine Gesellschaft des Billa-Gründers Karl Wlaschek verkauft. Im September veräußerte sie elf Zinshäuser um 31,5 Mio. Euro an zwei inländische Immobilienentwickler.

Die UNIQA hat den siebengeschossigen Glas-Bau, den Architekt Hans Hollein konzipierte, im Jahr 2003 von der Wiener Städtischen Versicherung erworben und zum Teil umgebaut. Der Kaufpreis war mit rund 60 Mio. Euro kolportiert worden. Zu den Mietern gehören die spanische Bekleidungskette Zara und den Gastronomie-Konzern Do&Co um Attila Dogudan, der auf mehreren Etagen ein Restaurant, eine Bar, ein Hotel und Veranstaltungsräume betreibt.

Für Architekt Hans Hollein war das Haas-Haus das erste Prestigeprojekt, das er in Wien realisieren konnte. Vom damaligen Bürgermeister Helmut Zilk durchgesetzt, errichtete er den postmodernen Konsumtempel von 1985 bis 1990 trotz heftiger öffentlicher Proteste direkt gegenüber des Stephansdoms.

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