UniCredit-Umbau kostet der Bank Austria rund 500 Jobs

Bank Austria Vorstandschef Robert Zadrazil muss mit einigen hunderet Mitarbeitern weniger auskommen.

Bank Austria Vorstandschef Robert Zadrazil muss mit einigen hunderet Mitarbeitern weniger auskommen.

Die italienische UniCredit, zu der auch die Bank Austria gehört, wird rund 8.000 Stellen streichen, davon rund 500 in Österreich. In Italien sollen 6.000 Mitarbeiter abgebaut werden, bei der deutschen HypoVereinsbank 1.300 Arbeitsplätze.

Der Umbau der UniCredit wird langsam konkreter. Die italienische Großbank, zu der auch die Bank Austria gehört, will 8.000 Stellen streichen, davon offenbar 500 in Österreich. 6.000 Mitarbeiter sollen direkt bei UniCredit in Italien.

Die Gespräche zum Mitarbeiterabbau in Österreich sind allerdings noch im Gange. Bank Austria Zentralbetriebsratsobmann Adi Lehner wollte unter Verweis darauf keine Zahlen nennen und gegenüber der APA erklärte die Bank: "Wir sind in Gesprächen mit den Belegschaftsvertretern und wollen aus Respekt vor den laufenden Verhandlungen keine Zahlen nennen."

Einigung in Deutschland

Bei der deutschen HypoVereinsbank (HVB) konnte bereits eine Einigung mit dem Betriebsrat erzielt werden. Der Bank und ihren Töchtern wurden 10.918 Vollzeitkräfte bis Ende 2030 garantiert.

Die HVB hat wie auh die Bank Austria bereits mehrere Sparrunden hinter sich. In den vergangenen drei Jahren sank die Zahl der Vollzeitstellen bei der HVB um gut 2.400. Ende 2016 hatte die Bank noch mehr als 14.700 Mitarbeiter. Wie in der Vergangenheit sollen betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden. Der Abbau soll über natürliche Fluktuation und Vorruhestandsregelungen erfolgen.

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