Übernahme: ams ist mit Angebot für Osram erfolgreich

Osram CEO Olaf Berlien (li) macht ams-CEO Alexander Everke den Weg frei. Nun sind die Aktionäre am Wort.

Osram CEO Olaf Berlien (li) macht ams-CEO Alexander Everke den Weg frei. Nun sind die Aktionäre am Wort.

er steirische Sensor-Spezialist ams kann den Münchner Lichttechnik-Konzern Osram übernehmen. Mehr als 55 Prozent der Osram-Aktionäre haben das bis zu 4,6 Milliarden Euro schwere Übernahmeangebot angenommen.

Der österreichische Leiterplatten-Hersteller ams hat die sich selbst für eine Übernahme des Lichttechnik-Konzerns als Ziel gesetzte Aktienmehrheit von 55 Prozent erreicht und kann Osram nun übernehmen.

ams hatte das Überschreiten der Schwelle selbst zur Bedingung für ein Gelingen der Übernahme gemacht. Perspektivisch wollen die Steirer auf mehr als 75 Prozent an dem deutlich größeren Traditionskonzern kommen, um Zugriff auf die Finanzmittel von Osram zu bekommen und damit die Kredite für die Übernahme tilgen zu können. Die Annahmefrist war Donnerstag (5. 12. 2019) um Mitternacht abgelaufen.

Die Osram-Aktie legte laut dpa-AFX nachbörslich 9 Prozent zu. Mehrere kartellrechtliche Genehmigungen stehen für den Erfolg der geplanten Übernahme noch aus.

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