Tojner bietet Hotel Intercontinental dem Krankenanstaltenverbund (KAV) an

Coronavirus. Heumarkt-Investor Michael Tojner bietet sein Hotel Intercontinental dem Krankenanstaltenverbund (KAV) an. Die 530 Zimmer mit rund 1.000 Betten sollen die Wiener Spitäler entlasten.

Tojner bietet Hotel Intercontinental dem Krankenanstaltenverbund (KAV) an

Wien. Der Investor Michael Tojner bietet sein gesamtes Hotel Intercontinental am Wiener Heumarkt dem Krankenanstaltenverbund (KAV) zur Entlastung der Spitäler an. In einem Brief an Michael Binder, den medizinischen Direktor des KAV, begründete Tojner seine Initiative damit, dass er einen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten wolle.

"Wir haben über 530 Zimmer mit rund 1.000 Betten - diese Infrastruktur ist perfekt geeignet, um z.B. zusätzlichem Krankenhauspersonal aus den Bundesländern, Pflegerinnen oder für Risikopersonen in Einzelunterbringung eine bestmögliche Quarantäne zu ermöglichen und die Akut-Spitäler des KAV zu entlasten", schreibt Tojner (Wertinvest) in dem der APA vorliegenden Brief. "Gemeinsam mit meinem Hotel-Team vor Ort wollen wir damit ein klares Zeichen setzen, dass ganz Wien zusammenhält und die Krise Hand in Hand bewältigen wird."

Tojner hatte mit seinem umstrittenen Hochhausprojekt am Heumarkt für Schlagzeilen gesorgt. Nachdem die UNESCO mit dem Entzug des Weltkulturerbes für die Wiener Innenstadt wegen des ursprünglich geplanten Hochhausprojekts am Heumarkt gedroht hatte, kam es kurz vor Weihnachten zu einem Kompromiss zwischen dem Projektbetreiber Tojner und der Stadt Wien.

Tojners Wertinvest verzichtete auf den geplanten 66 Meter hohen Turm, will dafür jedoch die entfallende Kubatur möglicherweise in anderen Bereichen realisieren, etwa mit einer Erhöhung des geplanten Hotels.

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