Steuerreform: AUA beklagt "reine AUA-Steuer" von 1 Million Euro

Steuerreform: AUA beklagt "reine AUA-Steuer" von 1 Million Euro

INlandsflüge sollen höher besteuert werden - die AUA wäre davon am stärksten betroffen.

Die Austrian Airlines machen gegen die mit der Steuerreform 2015/2016 geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Flugtickets Stimmung. Für die Airline ist das "eine reine AUA-Steuer".

Die Austrian Airlines protestieren gegen die mit der Steuerreform 2015/2016 geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Flugtickets für Inlandflüge. Die Anhebung der Mehrwertsteuer von 10 auf 13 Prozent bei Inlandsflügen würde das Unternehmen mit einer geschätzten Million Euro belasten. Genaue Zahlen lägen nicht vor, da Details noch unklar seien, sagte Konzernsprecher Peter Thier.

Die AUA macht im reinen Inlandsverkehr jährlich 20 Mio. Euro Umsatz. Zählt man Passagiere dazu, die in Wien umsteigen, sind es 60 Mio. Euro.

"Nahezu alle Flüge innerhalb Österreichs werden von Austrian Airlines durchgeführt", kritisiert Thier die Anhebung als "reine AUA-Steuer". Für die rund 5 Mrd. Euro schwere Steuerreform sei das "ein Tropfen auf dem heißen Stein", für die AUA hingegen eine massive Belastung. Auf Basis des operativen Vorjahresgewinns von 10 Mio. Euro schmälere die Anhebung das Ergebnis um ein Zehntel.

Die Austrian Airlines haben 2014 nach 2013 zum zweiten Mal in Folge einen Gewinn ausgewiesen. Auch wenn er mit 10 Mio. Euro nur minimal ausfiel, sei die AUA nun wieder "investitionsfähig", sagte Unternehmenschef Jaan Albrecht.

Das Jahr 2014 hat der AUA 2,16 Mrd. Euro operative Erlöse gebracht, um 1,5 Prozent weniger als 2013. Aber auch die operativen Kosten fielen um 0,9 Prozent auf 2,15 Mrd. Euro - woraus sich der operative Gewinn von 10 Mio. Euro ergab. 2013 hatte es 25 Mio. Euro Gewinn gegeben.

Weiterlesen: Die Steuerreform 2015/2016 im Detail: Der Schelling-Plan für Östereich

DOWNLOAD: Der Vortrag von Bundesfinanzminister Schelling an den Ministerrat

Die Details der Steuerreform 2015/2016

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