Sparkasse Oberösterreich: Klima-Fitnessprogramm

Die Sparkasse Oberösterreich holt mit der #MITEINANDERNACHHALTIG-APP ihre Mitarbeiter ins Klimaschutz-Boot. Das clevere Konzept überzeugt auf ganzer Linie.

KLIMAFIT. Sparkasse Oberösterreich Vorstandsvorsitzende Stefanie Christina Huber geht mit Mitarbeitern klimaneutrale Wege.

KLIMAFIT. Sparkasse Oberösterreich Vorstandsvorsitzende Stefanie Christina Huber geht mit Mitarbeitern klimaneutrale Wege.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz im wirtschaftlichen Handeln sind ein Prozess. Das hat die Allgemeine Sparkasse Oberösterreich schon vor längerer Zeit erkannt. "Bereits seit knapp zehn Jahren werden die Gebäude der Sparkasse Oberösterreich mit 100 Prozent Ökostrom versorgt", erklärt Stefanie Christina Huber, seit 2020 Vorstandvorsitzende der Bank. Und das führt zu respektablen Ergebnissen. In dieser Zeit konnten die CO2-Emissionen um 57 Prozent verringert werden.

Aber wie gesagt: Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind Prozesse, sich auf Lorbeeren auszuruhen ist kontraproduktiv. "Wir stellen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern E-Autos und E-Bikes zur Verfügung, wir planen, in Zukunft Dienstreisen zu reduzieren, und forcieren stattdessen Videokonferenzen und mobiles Arbeiten", fasst Huber die wichtigsten Eckpunkte des Unternehmens in Sachen Nachhaltigkeit zusammen. Und, auch nicht ganz unwichtig, seit Juni 2021 ist auf dem Innendach der historischen Sparkassen-Zentrale in Linz eine Photovoltaikanlage angebracht. "Diese erste Anlage stellt den Startpunkt unserer PV-Initiative dar", so Huber. Man hat also schon einiges zu verbuchen und bei Analysen erkannt, dass mittlerweile zwei Drittel der CO2-Emissionen im Bereich Mobilität entstehen.

Nachhaltig per Smartphone-App

Und genau hier setzt nun das neueste Projekt an: die #miteinandernachhaltig-App. Man hat nämlich erkannt, dass der Schlüssel für den Erfolg beim Thema Klimaneutralität die Einbeziehung der Beschäftigten ist. Die App erstellt Mobilitätsprofile der Mitarbeiter und berechnet CO2-Bilanz sowie Energieverbrauch. So soll mehr Bewusstsein für klimaschonendes Verhalten im privaten und beruflichen Umfeld geschaffen werden, etwa indem Fahrgemeinschaften gebildet werden. Dafür winken dann auch Belohnungen für erreichte Ziele. So ist etwa angedacht, dass Mitarbeiter Dienst-E-Autos auch privat nutzen können oder Jahrestickets für öffentliche Verkehrsmittel erhalten.

Eine Testversion ging für ausgewählte Personen bereits im August an den Start: "Es wurde deutlich, dass die Bereitschaft sehr groß ist, gemeinsam als Team am Ziel der CO2-Einsparungen arbeiten zu können", freut sich Huber über das erste Feedback zur App, die ab Oktober allen Angestellten zur Verfügung stehen wird -und schon jetzt von der Jury mit dem Sieg in der Sonderwertung "Einbeziehung der Mitarbeiter" prämiert wird. So hält etwa ZAMG-Klimaforscher Marc Olefs das Projekt für "eine ideale Strategie, um den Alltag der Beschäftigten klimafitter zu gestalten und die Schwelle dafür, sowohl in der Arbeit wie auch zu Hause möglichst klimaschonend zu agieren, zu verringern". Und UBA-Chefin Monika Mörth ergänzt: "Mit dieser App wird das Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestmöglich unterstützt."

Take Aways
  • Sparkasse Oberösterreich Sitz in Linz, 1.700 Mitarbeiter; vorläufige Bilanzsumme 2020: 14,9 Mrd.; Geschäftsführung: Stefanie Christina Huber
  • 57 % CO2 hat die Sparkasse Oberösterreich in den letzten zehn Jahren eingespart. Zudem verwendet man seit 2012 ausschließlich Ökostrom, der seit fünf Jahren vorwiegend aus Österreich stammt.
  • Gemeinsam zum Ziel Mit der #miteinandernachhaltig- App sollen Mitarbeiter dazu motiviert werden, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern.
Dietrich Mateschitz bei Formel 1 Tests in Jerez, 2015

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