Sommersonne lässt Fielmann-Anleger lachen

Die auch in Österreich vertretene deutsche Optikerkette Fielmann hat von einer höheren Nachfrage nach Sonnenbrillen profitiert. Der Absatz an Brillen hat im zweiten Quartal um sechs Prozent auf etwas mehr als zwei Millionen Stück angezogen.

Sommersonne lässt Fielmann-Anleger lachen

Brillen sind, gerade im Sommer, ein wichtiges modisches Accessoire. Das beflügelt auch die Geschäfte des deutschen Brillenfabrikanten Fielmann, der seinen Gewinn deutlich steigern konnte.

Weil mit Sonnenbrillen allerdings durchschnittlich weniger Geld zu verdienen ist als mit optischen Brillen, hat der Umsatz mit plus fünf Prozent auf 344 Millionen Euro etwas weniger angezogen als der in Stückzahlen gemessene Absatz.

Deutlich stärker legte der Vorsteuergewinn zu, weil Fielmann wegen der Fußball-Europameisterschaft weniger Geld für Werbung ausgab. Den endgültigen Zahlen zufolge kletterte das Ergebnis vor Steuern um knapp 17 Prozent auf 62,6 Millionen Euro.

Fielmann (DE0005772206) hatte auf Grundlage vorläufiger Zahlen zur Hauptversammlung im Juli bereits mitgeteilt, dass das Ergebnis um 15 Prozent gestiegen sei. Grund für den vergleichsweise hohen Ertragszuwachs waren neben niedrigeren Werbeausgaben auch Währungseffekte. Nach Abzug von Steuern verdiente das Unternehmen 44,6 Millionen Euro, ein Plus von 17 Prozent.

Fielmann Aktie DE0005772206; Stand vom 25.08.2016

Fielmann Aktie DE0005772206; Stand vom 25.08.2016

An der Börse ist die Fielmann-Aktie schon seit längerem eine Bank. Seit 2011 ist der Kurs von rund 35 Euro auf aktuell 71,65 Euro gestiegen.

Mit einer konkreten Prognose für das laufende Jahr hielt sich Fielmann wie gewohnt zurück. "Wir sind zuversichtlich, unsere Marktposition auszubauen", sagte Vorstandschef Günther Fielmann. Zur Jahresmitte betrieb das von ihm gegründete Unternehmen aus Hamburg 700 Niederlassungen, zehn mehr als im Vorjahr, und beschäftigte 17.140 (Vorjahr 16.566) Mitarbeiter. Mehr als 1.000 Lehrlinge beginnen heuer ihre Ausbildung bei Fielmann.

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