Soccercity öffnet das Tor im Textilviertel

Soccercity öffnet das Tor im Textilviertel

Angekündigt im Internet: Am 8. April öffent die Soccercity in Wien das Tor.

Ein Flagshipstore für Fußballfreunde wird ab 8. April in der Wiener Innenstadt eröffnen. Soccercity will exquisite Fußballware für die Freude des runden Leders anbieten. Der Store in Wien soll nicht die letzte Soccercity bleiben. Der Ankick wird ein prominenter Fußballstar machen.

Wien. Die Fußball-Superstars Gareth Bale, Lionel Messi und Mesut Özil – alle Testimonials von Adidas – zieren schon seit Wochen die Schaufenster einer ehemaligen Boutique in der Salztorgasse in der Wiener Innenstadt. Statt edler Kleidchen für noble Frauen, kehrt nun wenige Wochen vor der Fußball-Europameisterschaft 2016 der Fußballgeist in das Geschäft mit seinen Rundbögen im Wiener Textilviertel ein.

Seit Ende Jänner wurde der Start der Soccercity auf den Schaufenstern angekündigt. „Eröffnung im März“ hat es geheißen. Ein bisserl Nachspielzeit hat die Vorbereitung zur Ladeneröffnung nun doch noch gebraucht. Am 8. April erfolgt in dem Fußball-Shop am Salztor offiziell der Anpfiff.

Das Geschäft ist spezialisiert auf das Werkzeug der Fußballer: Fußballschuhe. „Wir wollen neue Maßstäbe setzen“, gibt sich Soccercity-Eigentümer Markus Ernst kämpferisch. Mit individueller Beratung und Qualität will der Soccercity-Chef bei Fußballfreunden punkten. Und die Ware soll vom Feinsten sein. Fußballer bekommen dort was das Herz begehrt. Und das hat freilich auch seinen Preis.

Die Exklusivität

Beim Sortiment sollen zielgerichtet auch Kunden angesprochen werden, die das Neueste wollen. „Bestimmte Modelle wird es nur bei uns geben“, sagt Ernst. Soll heißen: In der Soccercity werden Fußballschuhe verkauft, die bei anderen Händlern nicht erhältlich sind. Daher nennt Ernst sein Geschäft auch Flagshipstore. „Wir bekommen die neuesten Editionen der Hersteller, kurz nachdem die Produkte offiziell vorgestellt wurden.“ Dazu kommen auch noch Sondereditionen.

Die exquisiten Fußballschuhe kosten zwischen 200 und 300 Euro und sind das Neueste, was es am Markt gibt. Zur offiziellen Shop-Eröffnung können Käufer von Adidas-Schuhen am 8. und 9. April 2014 ihren Namen oder Sprüche auf ihrem Schuh per Laser eingravieren lassen.

Neben Fußballschuhen werden auch Leibchen, Hoserln und Stutzen, Jacken, Shirts und (Spezial-) Fußbälle und Schienbeinblattln verkauft.

Die Aufstellung

Steilvorlagen bekommt Ernst von Adidas und Nike. „Adidas wird bei diesem neuen Projekt selbstverständlich eine tragende Rolle spielen“, sagt Adidas-Brand-Manager Georg Kovacic. Mit einem Shop-in-Shop-Konzept wird der deutsche Sportartikelhersteller vertreten sein. Aber auch der US-Ausrüster Nike wird seine güldenen Ballesterer-Produkte an Mann und Frau bringen. Erhältlich sind auch Schuhe und Bekleidung vom deutsche Sportartikelkonzern Puma und Mizuno aus Japan.

Die Konkurrenz im Internet fürchtet Ernst nicht. „Wir verkaufen selbst über einen Store und haben über die Grenzen hinaus Kunden etwa in Deutschland sowie in Ungarn.“ Der Großteil wird im Geschäft verkauft. „Bei Schuhen ist es halt immer noch so, vor allem Fußballschuhen, dass die Leute den Schuh anprobieren wollen und dann auch gleich kaufen“, meint der Soccercity-Chef. Zu Zahlen, wie Umsatz und Gewinn, gibt sich der Soccercity-Chef bedeckt. Freilich soll die dritte Filiale einen kräftigen Schub bringen.

Der 30jährige Soccercity-Chef Markus Ernst hat vor seinem Einstieg als Sportfachhändler auf der WU Wien Betriebswirtschaft studiert. „Das Studium ruht derzeit“, meint Ernst schmunzelnd. Im Jahr 2012 ist ihm quasi die Soccercity-Gründung in die Quere gekommen. In Lanzenkirchen bei Wiener Neustadt hat Ernst sein erstes Fußball-Fachgeschäft eröffnet. In Gleisdorf bei Graz folgt im März 2014 seine zweite Soccercity. In allen drei Geschäften sind vier Personen beschäftigt.

Nach der dritten Shop-Eröffnung in Wien plant Ernst auch im „Westen von Österreich“ eine weitere Soccercity - "frühestens 2017". Der Standort wird derzeit erkundet.

Steilvorlage und Doppelpass

Noch vor der offiziellen Eröffnung am 8. April findet schon in der kommenden Woche ein Pre-Opening statt. Adidas wird dazu einen seiner Werbebotschafter engagieren. Ob Gareth Bale (Real Madrid), Lionel Messi (FC Barcelona), Mesut Özil (FC Arsenal) oder David Alaba oder gar Thomas Müller (beide FC Bayern München) zum Ankick kommen, wollte Ernst nicht sagen. Der Soccercity-Chef: „Das macht Adidas.“ Und Adidas hüllt sich noch in Schweigen.

Bis gestern: Topsecret. Auch der Prominente, der zum Ankick erscheint ist noch "Top Secret".

Alfons Mensdorff-Pouilly

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