Shoppen am Bahnhof ist auch in Wien "hip"

Die Einkaufsmeilen an den Bahnhöfen ziehen die Kunden an. Auch in Wien am neuen Hauptbahnhof wird ab Freitag für das Shoppingvergnügen gesorgt. Der neue Bahnhof beherbergt auf 20.000 Quadratmetern Fläche Läden, Gastronomie- und sonstige Dienstleistungsbetriebe.

Shoppen am Bahnhof ist auch in Wien "hip"

Wien. Am Freitag wird das dritte Bahnhofscenter Wiens eröffnet. Das rund 20.000 Quadratmeter große Einkaufszentrum am neuen Hauptbahnhof wird etwa 90 Shops, Gastronomie- und Dienstleistungsangebote beherbergen. Es wird damit knapp größer als das Center am Westbahnhof (rund 17.000 Quadratmeter) und kleiner als "The Mall" (über 30.000 Quadratmeter) in Wien-Mitte sein.

Laut Standortberater RegioPlan Consulting GmbH werden Wiens Shopping Center dank dem Neuzugang über insgesamt 700.000 Quadratmeter verfügen. Einem Wiener steht damit rein statistisch rund 0,4 Quadratmeter Center-Fläche zur Verfügung - was so viel wie in Berlin und deutlich mehr als in Paris oder London ist. Würde man die außerhalb Wiens liegende SCS (Vösendorf) oder das G3 Center in Gerasdorf dazurechnen, dann würde der Berliner Wert sogar überschritten werden.

Dieses Flächenwachstum, so konstatiert RegioPlan, stoße langsam an seine Grenzen. Was sich auch an den Neuinvestitionen zeige: Nur mehr zwei neue Center sowie drei Erweiterungen seien für Wien in Planung.

Die drei größten EKZ der Hauptstadt sind das Donauzentrum, die Millennium City und der Huma Einkaufspark. Insgesamt fallen rund 35 Objekte in Wien in die Kategorie Shopping Center. Die Top-Quadratmeterumsätze liegen bei über 9.000 Euro, wobei laut RegioPlan die durchschnittlichen Quadratmeterumsätze in den 100 größten Einkaufszentren in Österreich mit rund 4.500 Euro im Jahr beziffert werden.

Ein Center am Bahnhof, so wurde in einer Aussendung betont, ist noch kein Erfolgsgarant. Um das optimale Angebot und die ideale Größe zu finden, müsse vor allem eines bedacht werden - Pendler und Reisende hätten meist nur für einen Snack oder den Kauf einer Zeitung Zeit. Das ausgiebige Shoppen findet eher am Wochenende statt. Damit müsse das EKZ auch Konsumenten ansprechen, die gezielt dorthin kommen.

Damit gibt es laut RegioPlan zwei Möglichkeiten, um sich am Markt zu positionieren: Entweder als eher kleiner Nahversorger, der den täglichen Bedarf abdeckt oder als größere Shopping-Destination - die dann etwa auch ein Angebot in Sachen Textilgeschäfte umfasst. Charakteristisch für Bahnhofscenter seien jedenfalls der höhere Gastronomieanteil und die im Schnitt kürzere Aufenthaltsdauer pro Einkauf, hieß es.

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Zur Person. Georg Schwondra, 51, ist Partner bei Deloitte und für den Ausbau und die Leitung des Bereiches Cyber Risk/Cyber Security bei Deloitte Risk Advisory verantwortlich. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen sowohl im Bereich von Security Strategy, der Beratung und Implementierung von Cybersecurity-Lösungen, dem Outsourcing von Security-Funktionen auf Auftraggeberseite und Dienstleisterseite als auch in der Begleitung und dem Management von Transformationsprojekten bei Unternehmen aller Größen, insbesondere auch im Bereich von Familien- und Privatunternehmen.

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