Schweizer Skimode-Label Zimtstern schwingt von der Piste ab

Schweizer Skimode-Label Zimtstern schwingt von der Piste ab

Nach etwas mehr als 20 Jahren steht Schweizer Ski-Modelabel Medienberichten zufolge vor dem Aus. Das Unternehmen soll abgewickelt werden. Die Zimtstern-Mitarbeiter sollen bereits ihre Kündigungen erhalten haben.

Suhr. Die 1995 gegründete Firma Zimtstern stellt auf Ende April den Betrieb ein. Das Unternehmen habe einen "geordneten Rückzug" beschlossen, bestätigt Zimtstern-Sprecher Rafael Knupp eine Meldung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Das einstige Kultlabel, das mit modischen Artikeln für Snowboarder groß wurde, habe zuletzt unter dem rückläufigen Wintersportgeschäft und dem starken Franken gelitten, erklärte Zimtstern-Geschäftsführer Thomas Triet das Aus des Unternehmens gegenüber SRF.

Laut Triet ist die aktuelle Winterkollektion die zweitletzte von Zimtstern erstellte Kollektion. Die letzte wird die diesjährige Sommerkollektion für Mountainbiker sein.

Zimtstern hat die elf Mitarbeiter bereits im Herbst über das geplante Aus der Marke informiert. Sie haben per Ende April die Kündigung erhalten.

Noch nicht endgültig entschieden ist, ob mit dem Unternehmen auch die Marke Zimtstern verschwindet. Für den Namen im Bereich Bike-Mode gibt es laut Triet Interessenten. Zimtstern als Wintersportmarke dagegen werde es nicht mehr geben.

Das Unternehmen Zimtstern wurde 1995 von zwei Snowboardern gegründet. Seit 2013 gehört die Firma der Aargauer Oel-Pool AG, die zu 45 Prozent im Besitz der Lagerhäuser der Centralschweiz AG ist.

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