Sascha Lobo: "Überforderung ist zu einem normalen Gefühl geworden"

Sascha Lobo: "Überforderung ist zu einem normalen Gefühl geworden"

Sascha Lobo: "Die schlechten Folgen von Technologie geschehen von ganz alleine."

Der deutsche Netzexperte Sascha Lobo weiß, wie man den Finger in die Wunde der Zeit legt. Mit seinem neuen Buch Realitätsschock zeigt er drastisch, dass wir noch keinen blassen Schimmer von den Folgen der Digitalisierung haben.

Es wird gegoogelt und gesurft, die digitale Infrastruktur wird weltweit ständig verbessert, wir sind vernetzt und permanent online. Doch trotz aller Möglichkeiten können wir über die Welt von morgen weniger sagen als je zuvor.

Im Gegenteil. Sagt der deutsche Digital-Guru Sascha Lobo in seinem neuen Buch "Realitätsschock" über die plötzliche, schmerzhafte Erkenntnis, dass die Welt anders ist, als wir bisher gedacht oder erhofft haben. Gewissheiten haben ihre Gültigkeit verloren. Liberale Demokratien sind viel weniger stabil als gehofft, eine Figur wie Donald Trump wurde mit Hilfe von Twitter zum US-Präsidenten. Der Klimawandel ist schneller spürbar als erwartet, #MeToo hat das Wertegefüge des heterosexuellen, weißen Mannes verschoben und einen Realitätsschock der Geschlechter ausgelöst.

Lobos Buch schlüsselt analytisch präzise auf, wie groß der Anteil der Digitalisierung und Globalisierung an all dem ist. Das lässt staunen wie schaudern. "Digitalisierung und Globalisierung haben zuvor Unverbundenes vernetzt, Übersehenes sichtbar gemacht und uns die Illusion einer Kontrolle geraubt."

Im trend-Interview plädiert der Netzexperte angesichts der Veränderung der Welt für eine dringend notwendige Veränderung der Wahrnehmung. Und dafür, der Jugend gut zuzuhören, die den Realitätsschock schon produktiv verarbeitet hat.


Interview

trend-Kulturchefin Michaela Knapp im Gespräch mit Sascha Lobo über die großen Probleme und Herausforderungen unserer Zeit: Klimakollaps, Migrationsströme, Rechtspopulismus, Digitalisierung und Globalisierung.

Sie schreiben in Ihrem neuen Buch, die "hyperkomplexe Wirklichkeit ist eingebrochen in eine zuvor einigermaßen fassbare Welt". Warum haben wir ihn gerade jetzt, den Realitätsschock der unumkehrbaren Veränderung? Klimawandel und Migration werden schon seit Ende der 70er-Jahre diskutiert.
Natürlich sagen uns Wissenschaftler schon lange, was auf uns zukommt. Die sachlichen Argumente sind aber nicht in die Köpfe gedrungen, und wenn, nur in homöopathischen Dosen. Jetzt ist der Klimawandel in Mitteleuropa spürbar und mit Greta Thunberg über Nacht eine weltweite Klima-Jugendbewegung entstanden, die Druck macht. Durch diese beiden Phänomene ergibt sich die Dringlichkeit, das macht den Realitätsschock beim Klima aus. Auch Migration ist so alt wie die Menschheit, aber sie verändert und beschleunigt sich durch die Digitalisierung. Ohne Smartphone, ohne digitale soziale Vernetzung wären kaum fast eine Million Menschen so schnell von der türkisch-syrischen Grenze quer durch Europa bis nach Österreich und Deutschland gekommen. Migration ist heute ein sehr digitales Phänomen.

Müssen wir angesichts der Veränderung der Welt jetzt unsere Wahrnehmung verändern?
Das ist mein Appell an die Verantwortung der Gesellschaften in Europa. Wir müssen uns vergegenwärtigen, was eigentlich los ist. Leider ist es so, dass viele Probleme, die wir zu haben glaubten, völlig anders gelagert sind als gedacht. Wir haben uns zu lange darauf verlassen, dass die bewährten Erklärungsansätze und Lösungsinstrumente aus dem 20. Jahrhundert auch im 21. Jahrhundert weiter funktionieren. Ein Trugschluss.



Mit dem Versprechen von ein bisschen Einfachheit kann man in einer sehr komplexen Welt einen fantastischen Gegenwert erzielen.

Sie sagen, viele Menschen glauben zu wissen, was Digitalisierung bedeutet. In Wahrheit haben sie keinen blassen Schimmer. Man will sich etwa auch nicht eingestehen, wie sehr Chinas Gegenwart mit seiner umfassenden Gesellschaftskontrolle wie dem Social-Credit-System auch unsere Zukunft verändern wird.
Wir schauen oft mit einem etwas herablassenden Exotik-Grusel auf China, verwundert, dass die Chinesen ihr SocialCredit-System offenbar mehrheitlich gut finden. Da erliegen wir in Mitteleuropa einer Selbsttäuschung. Auch hier findet ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung Videoüberwachung gut, weil sie gefühlt die Sicherheit im öffentlichen Raum erhöht oder dadurch die Gesellschaft besser zu funktionieren scheint. Man freut sich persönlich über die positiven Seiten und blendet die negativen aus, weil sie einen vermeintlich nicht betreffen. Exakt so sehen das die Leute in China. Gleich nach Veröffentlichung meines Buches ist mir eine Meldung aus Österreich fast wie ein Ball vors Tor meiner These gerollt worden. Demnach sollen ab 2020 beim AMS Algorithmen entscheiden, wer Fördergeld und welche Betreuung bekommt, basierend auf einem System nach persönlichen Merkmalen, die Plus- oder Minuspunkte bringen. Das hört sich sehr nach einem Social-Credit-System an, heißt aber nicht so. Und es zeigt, dass die digitale Messbarkeit von menschlichem Verhalten nicht nur in China ein Thema ist. Es betrifft liberale Demokratien ganz ähnlich, weil sich dahinter ein Muster der Digitalisierung verbirgt und keines, was nur auf autoritäre Systeme zuträfe.

Wir stellen uns ja auch Alltagshelfer wie Alexa oder Siri bereit- und freiwillig als Standwanzen ins Wohnzimmer, die einen erwiesenermaßen auch belauschen, oder liefern unsere Daten für Bonussysteme und Rabattkarten aller Art aus. Erwarten wir uns so einen großen Vorteil oder sind wir zu bequem, nachzudenken?
Drei Gefühle verändern gerade die Welt: Begeisterung, Ungeduld und ein ganz zentrales: die Bequemlichkeit, Convenience, wie der Begriff im Marketingkontext heißt. Dabei greifen zwei sehr interessante Mechanismen ineinander, die erklären, warum wir ziemlich bedenkenlos mit diesen Technologien umgehen: Die Welt ist unglaublich komplex geworden und komplizierter als je zuvor. Das hängt natürlich mit der Vernetzung zusammen. Damit sind die meisten Menschen überfordert. Überforderung ist im 21. Jahrhundert zu einem ganz normalen Gefühl geworden. Auch durch diese Komplexität wird Einfachheit wertvoll. Mit dem Versprechen von ein bisschen Einfachheit kann man in einer sehr komplexen Welt einen fantastischen Gegenwert erzielen. Und für ein bisschen Bequemlichkeit werden die intimsten Daten preisgegeben. Selbst als vor ein paar Monaten herausgekommen ist, dass die Aufnahmen von Amazons Alexa von Mitarbeitern teilweise in Heimarbeit ausgewertet und sogar missbraucht werden, sind die Verkaufszahlen nicht zurückgegangen. Die Nutzungszahlen auch nicht, wie Amazon sagt.



Amazon hat 2018 ein Patent angemeldet, wonach Alexa Krankheiten seiner Besitzer erkennen soll.

Potenziell gefährlich scheint das Wissen um Daten vor allem im Bereich Gesundheit. Man lässt online seine DNA auswerten, stellt ein Kinderfoto ins Netz - und lässt es per digitaler Analyse auf Erbkrankheiten des Kindes checken. Mittlerweile kann mein Smartphone schon vor mir erkennen, dass ich an Grippe erkranken werde.
Das hat eine Studie schon 2010 gezeigt. Anhand der Bewegungssensoren im Smartphone lässt sich die körperliche Reaktion auf eine Attacke durch Grippeviren einen Tag vor dem Ausbruch der Krankheit an der Verlangsamung ablesen, ohne dass wir es bemerken, spart der Körper bereits Energie für die Abwehrreaktion. Amazon hat 2018 ein Patent angemeldet, wonach Alexa Krankheiten seiner Besitzer erkennen soll. Das muss man im Kontext des Fortschritts sehen, weil Stimmanalyse ein neues, mächtiges Instrument für die Diagnostik ist. Parkinson lässt sich so zum Beispiel erkennen oder die Wahrscheinlichkeit für Posttraumatische Belastungsstörungen und darauf folgende Depressionen. Was bedeutet das für die Gesellschaft, wenn etwa Arbeitgeber solche Informationen bei Bewerbern auswerten könnten? Ganz neu ist, dass Alexa Emotionen über Stimme heraushören soll, um dann richtig darauf zu reagieren. Und die Smart Speaker sind vor allem als Standgeräte unglaublich erfolgreich. Ich persönlich hätte das nicht gedacht, aber musste schnell einsehen, dass ich da falsch lag. Man kann sich im Feld der Digitalisierung so gut vorbereiten, wie man möchte -die Chance, dass man in irgendeinem Punkt dann doch überrascht wird, ist immer da, das ist gewissermaßen in die Digitalisierung eingebaut. Ich nehme mich da als Experte nicht aus, mein Buch "Realitätsschock" ist diesbezüglich eine durchaus schmerzhafte Erkenntnisreise, bei der ich nicht verbergen möchte, dass ich sie selber durchlebt habe.

Ihr Buch macht drastisch klar, dass die sozialen Medien die Welt in einer Weise verändert haben, die bisher kaum jemand ermessen kann. Pandoras Box?
Es stimmt, wir haben bis heute gesellschaftlich nicht genau begriffen, wie soziale Medien funktionieren, in welchen Bereichen sie welche Wirkung entfalten. Nicht einmal die Digitalkonzerne selbst haben das verstanden. Sie haben die Öffentlichkeiten teilweise extrem verwandelt, die Grenzen zwischen redaktionellen und sozialen Medien verschwimmen zunehmend. Das greift ineinander und hat auch Wechselwirkungen. 2018 gab es seitens der UNO die Feststellung, dass Facebook durch die Verbreitung von Fake News die Mitverantwortung trägt für den Völkermord in Myanmar. Zu sagen, Facebook hat nicht verstanden, was es bewirkt, ist da noch eine günstige Auslegung.

Sie schreiben auch, dass die sozialen Medien gerade für die Rechten ein Glücksfall sind, weil diese sie viel besser bedienen können.
Das hängt damit zusammen, dass soziale Medien Emotionsmaschinen sind, mit viel Geld und Intelligenz dazu gebaut, Gefühle zu wecken, zu verbreiten und zu verstärken. Es hat sich gezeigt, dass besonders zwei Gefühle dazu beitragen, möglichst viele Menschen ständig in den Bann zu ziehen: Empathie und Empörung. Am besten funktioniert empathische Empörung, mit der vor allem rechte Öffentlichkeiten arbeiten. Etwa bei polarisierenden Erzählungen wie jener vom kleinen, blonden Opfer, das überfallen worden ist von einer Horde dunkler, böser Männer. So entsteht Empathie für das Opfer in Verbindung mit Wut auf die Täter, und solche Mechanismen werden gezielt ausgenutzt.


  • Sascha Lobo: "Realitätsschock. Zehn Lehren aus der Gegenwart"
  • Kiepenheuer & Witsch, 352 Seiten, 22,70 €.
  • Buch hier bestellen

Gefühle spielen auch am digitalen Markt eine enorme Rolle, wo die Wirtschaft ihre Produkte und Dienstleistungen in der Plattformökonomie immer offensiver emotional auflädt. Ein Begriff in der "Emotional Economy" ist Sofortness. Durch die Digitalisierung ist alles nur mehr einen Klick entfernt, alles muss immer schneller gehen. Unsere Ungeduld wächst.
Der Begriff Sofortness stammt allerdings nicht von mir, sondern vom in Graz geborenen Autor Peter Glaser. Es geht dabei um die digitale Ungeduld. Die kennen wir alle, und sie verändert die Ökonomie ganz drastisch. Das lässt sich am leichtesten im E-Commerce beobachten, einem der wichtigsten Geschäftsmodelle im Internet. Kunden springen während des Kaufvorgangs in Scharen ab, wenn eine Seite nach drei Sekunden noch nicht geladen ist, und haben dann jede Lust verloren, weiterzushoppen. Wir handeln alle so, aber nehmen es selbst gar nicht mehr wahr. Digital ist der Takt, in dem die Dinge gefälligst zu passieren haben, unendlich viel schneller.

Eine Beschleunigung mit Auswirkungen?
Diese Beschleunigung heizt unsere Ungeduld an. Und wir werden schlechter darin, uns in digitaler Geduld zu üben, auch in völlig anderen Bereichen.

Lassen sich Phänomene wie der Erfolg der japanischen Vorzeigeaufräumerin Marie Kondo auch über die Macht der digitalen Plattformen erklären?
: Marie Kondo gibt ein Versprechen der Entkomplizierung ab. Ihre einfache Frage "Does it spark joy?" hat große Resonanz in den Köpfen gefunden. Frau Kondo hat einen Nerv getroffen, indem sie nichts anders sagt als: "Benutzt euer Gefühl als einziges Kriterium, um alle möglichen Konsumartikel zu bewerten." Nur noch nach Freude zu urteilen und alles andere komplett zu negieren, ist die höchste Form des emotionalen Kapitalismus, der Emotional Economy.

"Der Kapitalismus des frühen 21. Jahrhunderts erscheint nicht gerade wie ein Siegeszug der Empathiebegabten", liest man an anderer Stelle Ihres Buches.
Das kann man an vielen Details sehen. Egal ob Google halbe Industrien plattmacht oder große Konzerne wie Uber sich überhaupt nicht um gewachsene Strukturen von irgendwelchen Taxlern kümmern. Es geht immer auch um die Zerstörung von traditionellen Märkten. "Move fast and break things" hat Mark Zuckerberg lange Zeit als Motto von Facebook ausgegeben. Empathie ist nichts, was sich die Wirtschaftsführer des 21. Jahrhunderts auf die Fahne geschrieben hätten, auch wenn sie teilweise anders reden.



Es gibt viele Anzeichen, dass die Jugend die Realitätsschocks schon produktiv verarbeitet hat.

All das scheint auch ein Nährboden für großes Hadern mit der Gegenwart, man misstraut den Medien, wendet sich von den Eliten ab und ist politikverdrossen. Wie kommen wir dann aus dem Realitätsschock raus?
bo: Eine gute Frage! Und Sie wissen, man lobt die Frage, wenn man sie nicht wirklich beantworten kann. Ich bin generell sparsam mit konkreten Lösungsansätzen und setze eher auf die mittelfristige, gemeinsame Erarbeitung von Lösungen. Realitätsschock bedeutet, dass wir uns erst einmal vergegenwärtigen müssen, was genau überhaupt das Problem ist. In der Geschichte der Technologie lässt sich bei der gesellschaftlichen Wirkung eine Art Konstante ausmachen: Die schlechten Folgen von Technologie geschehen von ganz alleine, die guten müssen mit tiefer Sachkenntnis hart und langwierig erarbeitet werden. Das ist mit dem Internet und der Digitalisierung insgesamt in Zeiten der Globalisierung ganz genauso. Das wird ein Stück Arbeit. Aber es gibt keine Alternative.

Sie setzen die Hoffnung dabei vor allem in eine neue Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist, also nicht in dieser Schockstarre steckt und ganz grundsätzlich anders an Probleme herangeht. Was genau können wir von der Jugend lernen?
Viele werden sagen, das sei eine fromme Hoffnung. Wenn ich mir aber den gegenwärtigen Zustand der Welt anschaue, dann ist auch ein Strohalm der Hoffnung etwas, woran man sich klammern kann. Es gibt viele Anzeichen, dass die Jugend die Realitätsschocks schon produktiv verarbeitet hat. Während wir Erwachsenen noch überlegt haben, was es eigentlich heißt, dass der Sommer 2018 in Mitteleuropa so verdächtig lang, heiß und trocken war, hat die Jugend die digitale Vernetzung für eine weltweite Klimabewegung genutzt und kämpft dafür, dass sich etwas verändert. Ein Musterbeispiel dafür, dass man die digital vernetzten Anwendungen - die einen Teil des Realitätsschocks verursacht haben -zähmen und produktiv nutzen kann. Das gelingt der Jugend im Moment besser. Diese jungen Leute können mit dem Publikum professionell umgehen, weil sie mit 15, 16 Jahren schon hunderte Stunden in die Kamera gesprochen und die Reaktionen erfahren haben. Im 21. Jahrhundert aufzuwachsen ist eine Art von Medientraining.

Wir sollten die jungen Menschen, deren Gespür für die Gegenwart oft ausgeprägter ist, also ernster nehmen?
Auf jeder "Fridays for Future"-Demo kann man mit 15-Jährigen reden, die einem den Klimawandel in einer wissenschaftlichen Tiefe erklären und die Problematik der grönländischen Eisschmelze fachlich auseinandernehmen, wie wir das bisher nicht erlebt haben. Darin liegt eine Ernsthaftigkeit, die ich bemerkenswert finde, weil es um eine Generation geht, der man vor ein paar Jahren noch vorgeworfen hat, sie sei nur an ihrer PlayStation interessiert. Was wir also ganz konkret tun können, ist, der Jugend dabei zu helfen, diesen Realitätsschock richtig zu verarbeiten, ihr zuzuhören und zu versuchen, den Zustand der Welt neu zu bewerten. Auf dieser Grundlage kann man handeln.

Wie lautet Ihre persönliche Strategie, die Schockstarre zu überwinden?
Ich tauge nicht zum Vorbild, ich möchte auch nicht mit so einer protestantischen Vorzeigebescheidenheit sagen, schaut alle, ich habe mein Flugverhalten um 29 Prozent verbessert, fahre dienstags klimaneutral U-Bahn und esse nur noch 0,8mal im Monat Fleisch. Aber es ist sinnvoll, wenn man sich eingesteht, dass man sich an manchen Stellen getäuscht hat oder schlicht bedenkenlos gehandelt hat, beim Klimawandel, beim Plastikmüll, bei der Ernährung. Oder dass der Zwölf- Zylinder-Diesel-SUV vielleicht nicht so arg sinnvoll war und man noch immer zu oft mit dem Coffee-to-go-Becher durch die Gegend rennt. Dass man in manchen Bereichen auf dem Holzweg ist oder war - sich das einzugestehen und nicht immer darauf zu beharren, dass man eigentlich schon alles vorher und besser wusste, das ist ein Anfang.


Zur Person

Sascha Lobo , 44, lebt in Berlin und im Internet. Als Autor wie Vortragsredner hat es sich der Mann mit dem signifikanten roten Irokesen zur Aufgabe gemacht, zum Verständnis der digitalen Sphäre beizutragen. Er hat mehrere Bücher über die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft verfasst, schreibt seit 2011 eine wöchentliche Kolumne bei "Spiegel Online" inklusive Podcast und arbeitet auch als Unternehmer mit eigenen Projekten rund um die Digitalisierung.



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