Russland: Bald über den Berg

Russland: Bald über den Berg

Heuer schrumpft die Wirtschaft noch, aber für 2017 machen die Experten des IWF Hoffnung.

Die russische Wirtschaft befindet sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) langsam auf dem Weg der Besserung. Nach einem Einbruch des Bruttoinlandproduktes um 3,7 Prozent im vergangenen Jahr dürfte das Minus 2016 nur noch bei 1,2 Prozent liegen, sagte der Fonds am Mittwoch in seinem aktuellen Länderbericht voraus.

Im kommenden Jahr kann Russland dann wieder mit Wachstum rechnen, das bei rund einem Prozent erwartet wird. Im April hatte der IWF noch mit einer ungünstigeren Entwicklung gerechnet - nämlich einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent in diesem und einem Plus von 0,8 Prozent im nächsten Jahr.

Mittelfristig hält der Fonds im rohstoffreichen Russland Wachstumsraten um eineinhalb Prozent für möglich. Ausgelöst wurde die jüngste Rezession durch den Einbruch der Ölpreise und die westlichen Sanktionen nach der Annexion der Krim. Laut IWF wurde der Absturz aber durch Maßnahmen der Regierung in Moskau gedämpft - etwa eine flexiblere Wechselkurspolitik, Kapitalhilfen für Banken und finanzpolitische Impulse.

Trotzdem sieht der Fonds noch einen massiven Reform- und Anpassungsbedarf. Das Land müsse seine Wirtschaft auf eine breitere Basis stellen und sich vor allem unabhängiger vom Energiegeschäft machen. Darüber hinaus müsse mehr getan werden, um das Geschäftsklima zu verbessern und Eigentumsrechte zu stärken. Auch müsse mehr in Innovationen und Infrastruktur investiert werden.

Siemens Österreich Vorstandschef Wolfgang Hesoun

Wirtschaft

Siemens-Restrukturierung kostet Wien 200 Jobs

Effektives Innovationskonzept #GPDF17

Global Peter Drucker Forum 2017

Effektives Innovationskonzept #GPDF17

Die Siemens Zentrale in München

Wirtschaft

Siemens streicht 7.000 Stellen, auch Österreich betroffen