Rückschlag für Uber: Angebot in Österreich eingestellt

Der umstrittene Fahrdienstleister Uber stellt vorübergehend alle Dienste in Österreich ein. Einem Gerichtsentscheid zufolge fehlen dem Unternehmen eine Niederlassung und die Gewerbeberechtigung in Österreich.

Rückschlag für Uber: Angebot in Österreich eingestellt

Bei Uber ist vorerst die Luft raus: Das Unternehmen hat keine Gewerbeberechtigung und muss in Österreich zumindest eine Weile pausieren.

Schwerer Rückschlag für den Fahrdientsleister Uber: Das Unternehmen, das in Österreich wie in etlichen anderen Ländern auch seit langem in Konflikt mit etablierten Anbietern stand und sich in rechtlichen Konflikten befand, stellt - zumindest vorübergehend - sein Angebot in Österreich komplett ein.

Hintergrund ist eine Gerichtsentscheidung, wonach Uber eine Niederlassung sowie Gewerbeberechtigung benötigt, um seine Services anbieten zu dürfen. Dem werde man nachkommen, bis dahin werde das Angebot eingestellt, hieß es.

"Leider bleibt uns keine andere Wahl, als unseren Service in Österreich vorübergehend einzustellen. Wir sind bereits dabei, unser Modell anzupassen und werden im Laufe der nächsten Wochen wieder zurück sein", informierte der Fahrtenvermittler in einem schriftlichen Statement. Eine Sprecherin konkretisierte auf APA-Nachfrage, dass man derzeit davon ausgehe, Anfang August wieder verfügbar zu sein.

Start in Landeshauptstädten aufgeschoben

Betroffen von der Einstellung sind alle Dienste in Wien - also UberX, Green, Black und Van. Uber testet außerdem gerade einen Markteintritt in Salzburg, Graz und Linz. Diese Pilotphase werde bis auf weiteres ebenfalls auf Eis gelegt, so die Sprecherin.

Uber ist seit längerem im gerichtlichen Konflikt mit der Taxibranche. Die Wiener Taxizentrale 40100 hatte kürzlich eine einstweilige Verfügung durch das Wiener Handelsgericht erwirkt, wonach Uber "die Durchführung von Verkehrsdienstleistungen ohne Niederlassung und Gewerbeberechtigung untersagt" wird.

Man habe inzwischen "alle notwendigen Schritte unternommen, um die Anforderungen des Gerichts zu erfüllen", versicherte die Sprecherin des Fahrtenvermittlers heute. Uber habe bereits eine lokale Niederlassung in Österreich und zudem den Prozess eingeleitet, um eine Gewerbeberechtigung zu erlangen.

Das Unternehmen hatte bereits im Vorjahr für einige Tage sein Angebot in Wien ausgesetzt. Damals war ebenfalls eine Entscheidung des Handelsgerichts ausschlaggebend. Beanstandet wurden Verstöße im Zusammenhang mit der Abwicklung von Fahraufträgen. Uber passte daraufhin die Bestellprozesse an und nahm nach wenigen Tagen seinen Betrieb in der Hauptstadt wieder auf.

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Agatha Kalandra ist seit 2016 Partnerin und Leiterin des Management-Consulting-Teams von PwC Österreich. Sie verfügt über einen MBA in Controlling und Finance und mehr als 25 Jahre Berufserfahrung. Ihr Fokus liegt auf Finance-Transformation, HR-Transformation und Sustainability.

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