Rene Benkos KaDeWe-Luxushäuser schreiben Verluste

Die Geschäfte in den deutschen Luxuseinkaufstempel des österreichischen Immobielien-Unternehmen Rene Benko bilanzieren tiefrot. Aufgrund hoher Investitionen wurden Millionen-Verluste eingefahren.

Rene Benko, Kopf der Signa Group

Rene Benko, Kopf der Signa Group

Berlin/Hamburg/München Die Luxuskaufhäuser um das Berliner KaDeWe schreiben aufgrund hoher Investitionen rote Zahlen. Die aus dem Berliner Kaufhaus, dem Alsterhaus in Hamburg und dem Münchner Oberpollinger bestehende KaDeWe Group werde nach internen Berechnungen das am 30. September endende Geschäftsjahr mit einem Minus von rund 7 Mio. Euro abschließen, berichtete das Fachmagazin "TextilWirtschaft" am Mittwoch.

Im Vorjahr sei der Verlust bei 8,5 Mio. Euro gelegen. Im operativen Geschäft sei die KaDeWe Group aber in der Gewinnzone. Ein Sprecher der KaDeWe-Eignerin Signa, eine Gesellschaft des Tiroler Immobilieninvestors Rene Benko, bestätigte die Angaben.

Die Eigner Central Group aus Thailand und Signa hätten die Investitionen im laufenden Geschäftsjahr auf 39,4 Mio. Euro hochgefahren, hieß es weiter. Die Central Group hält 50,1 Prozent an der KaDeWe Group, der Rest liegt bei Benkos Signa Retail. Benko hatte Karstadt übernommen und die KaDeWe Group abgespalten. Er hatte sich auch um den Karstadt-Konkurrenten Kaufhof bemüht - doch die Kette ging im vergangenen Jahr an den nordamerikanischen Handelskonzern Hudson's Bay.

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