Red Bull: Rekordjahr trotz Pandemie

Der Energy-Drink-Riese Red Bull ist im Corona-Jahr 2020 weiter gewachsen. In der Bilanz stehen plus 4 Prozent beim Umsatz, plus 5,2 Prozent beim Absatz und erneut auch ein Profitzuwachs. Die stärksten Zuwächse gab es in der Türkei und Deutschland.

Red Bull: Rekordjahr trotz Pandemie

Im Corona-Jahr 2020 wurden mehr Red Bull Dosen geknackt denn je.

Kaum Events, weithin geschlossene Lokale, und das praktisch in der ganzen Welt – wer geglaubt hatte, das Pandemiejahr 2020 würde dem Energydrinkhersteller Red Bull den ersten substanziellen Rückschlag seiner mehr als 35-jährigen Firmengeschichte bescheren, lag falsch. Wie das Unternehmen dem „trend“ auf Anfrage mitteilte, wurden auch im Corona-Jahr Absatz, Umsatz, Produktivität und Betriebsgewinn weiter gesteigert.

Konkret wurden weltweit 7,89 Milliarden Dosen Red Bull verkauft, ein Plus von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Konzernumsatz wuchs um 4,0 Prozent auf 6,31 Milliarden Euro. Das größte Absatzplus wurde in den Red-Bull-Märkten Türkei (plus 23 Prozent), Deutschland (plus 19 Prozent), Russland (plus 16 Prozent), Kanada (plus 14 Prozent), Skandinavien, Schweiz (je plus 11 Prozent) und USA ( plus 10 Prozent) verzeichnet.

Der letzte veröffentlichte Jahresgewinn von 818 Millionen Euro im Jahr 2019 wurde laut Angaben des Getränkeriesen erneut gesteigert.

Mit ambitionierten Zielen ins Jahr 2021

Red Bull, das zu 49 Prozent im Besitz von Gründer Dietrich Mateschitz und mehrheitlich im Besitz der thailändischen Voovidhya-Familie steht, beschäftigte per Ende 2020 in 171 Ländern 12.618 Mitarbeiter, ein geringfügiger Rückgang gegenüber dem Vorjahr.

Die Wachstums- und Investitionspläne des Unternehmens für 2021 seien „wieder sehr ambitioniert“, versichert ein Sprecher dem „trend“, ohne jedoch auf konkrete Planziele einzugehen. Der Expansionsfokus liege auf den Kernmärkten Westeuropa und USA, wo im Bundesstaat Arizona eben gemeinsam mit dem Vorarlberger Abfüller Red Bull und der Ball Corporation ein neues Werk errichtet wird. Das Wachstum wird bei Red Bull traditionell aus dem operativen Cash Flow finanziert.

Lesen Sie exklusiv im trend auch eine Analyse der Konzernbilanzen von Red Bull aus den Jahren 2017 bis 2019 in der Ausgabe 1-3/2021.

Unternehmer René Benko und sen Partner Tos Chirathivath, der in dritter Generation die Geschäfte der thailändischen Central Group leitet.

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