Red-Bull-Chef Mateschitz hält wenig von Elektromobilität

Red-Bull-Chef Mateschitz hält wenig von Elektromobilität

Red-Bull-Boss Didi Mateschitz spricht sich über sein Einstellung gegen über Subventionen von Windenergie, äußerst sich über die Zukunft der Marke, über sein Verhältnis zu seinem thailändischem Mehrheitseigentümer und sagt was er von Parteispenden hält.

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz wünscht sich im Kampf für mehr Klimaschutz "weltumspannende Lösungen mit neuen Ideen und Technologien", wobei er vor allem Asien, Afrika und Südamerika in der Pflicht sieht. Subventionen für Elektromobilität seien nicht der Weisheit letzter Schluss, sagte er im Gespräch mit den Bundesländerzeitungen.

Die Batterietechnologie sei noch nicht ausgereift, die Steckdosenfrage nicht gelöst. Die Ziele in der E-Mobilität seien politische Träumereien und - da sei sich die Autoindustrie einig - falsch und nicht erreichbar. Während Mateschitz für weltweite Aufforstung eintritt, ist er beim Aufstellen von subventionierten Windrädern skeptisch, "überhaupt wenn sie die meiste Zeit stehen".

Mateschitz vertraut auch auf die Zukunft der Marke Red Bull. "Es gibt die Firma jetzt seit 30 Jahren. Wir hatten immer ein hohes Wachstum." Das werde auch so bleiben. Er geht davon aus, dass Red-Bull-Trinker der Marke treu bleiben werden und zugleich neue Kunden gewonnen werden können.

Mit dem thailändischen Mehrheitseigentümer, der Familie Yoovidhya, herrsche bestes Einvernehmen. "Wir treffen uns ein Mal im Jahr zur Gesellschaftersitzung. Dann legen wir die Zahlen auf den Tisch und gehen anschließend gemeinsam zum Mittagessen." Red Bull sei mit einem kompetenten, engagierten Board of Directors bestens aufgestellt. Er sei bestenfalls der Leithammel.


Zur aktuellen politischen Debatte über Parteispenden sagt Mateschitz: "Wir haben nie für eine Partei gespendet, das passt nicht zu uns, und wir werden das auch niemals tun. Wir engagieren uns nicht parteipolitisch."

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