R20 Klimaschutz-Summit 2018: Wien, Klima-Metropole der Welt

Monika Langthaler, Arnold Schwarzenegger und Bundespräsident Alexander Van der Bellen beim R20 Austrian World Summit 2017

Monika Langthaler, Arnold Schwarzenegger und Bundespräsident Alexander Van der Bellen beim R20 Austrian World Summit 2017

Am 15. Mai findet zum zweiten Mal der von Arnold Schwarzenegger initiierte Klimaschutz-Gipfel "R20 Austrian World Summit" in der Wiener Hofburg statt. 120 Redner und über 1.200 Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern werden erwartet.

Schon als Gouverneur von des US-Bundesstaats Kalifornien hat sich Arnold Schwarzenegger massiv für den Klimaschutz und zur Bekämpfung der Luftverschmutzung eingesetzt. Nach dem Ende seiner Polit-Karriere im Jahr 2011 hat sich das Engagement des "Governators" nahtlos fortgesetzt. "Es gibt keine konservative, demokratische oder liberale Luft", pflegt er bei öffentlichen Auftritten immer wieder zu sagen, "wir alle atmen die gleiche Luft ein und müssen sie schützen - zum Wohle unserer Kinder und Enkelkinder."

Auf Initiative des früheren UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon gründete Schwarzenegger im Jahr 2010 die Klimaschutzorganisation R20 (Regions for Climate Action), die nun am 15. Mai zum zweiten Mal nach 2017 den "R20 Austrian World Summit" in der Wiener Hofburg abhalten wird.

Trotz seiner Herzoperation vor wenigen Wochen wird es sich Schwarzenegger nicht nehmen lassen, persönlich zum Gipfel anzureisen und dort die Eröffnungsrede zu halten. Der aktuelle UN-Generalsekretär António Guterres wird ebenfalls zu dem Gipfel anreisen, zu dem mehr als 1.200 Teilnehmer aus aller Welt erwartet werden. Die Schirmherrschaft übernimmt der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

Klimaschutz als Wirtschaftsfaktor

Monika Langthaler, die Arnold Schwarzeneggers R20 in Österreich und der EU vertritt, betont, dass es sich bei der Initiative um keinen Ein-Tages-Event handelt, sondern, dass es gelungen sei, mit R20 eine Art "Grünes Davos" aufzubauen und am 15. Mai gezeigt werde, was R20 macht. "Jährlich gibt es weltweit sieben Millionen Todesfälle durch Luftverschmutzung, die finanziellen Folgeschäden durch Cost-of-Inaction (COIN) belaufen sich auf jährlich 8,8 Milliarden Euro", betont Langthaler, für die der R20 Summit in Wien auch ein wichtiger Vorläufer für die UN-Klimakonferenz 2018 in Katowice ist.

Während die frühere Grün-Politikerin Langthaler Österreich in Sachen Klimaschutz nicht unbedingt das beste Zeugnis ausstellt ("Österreich hat sich im internationalen Vergleich nicht enorm angestrengt"), sieht sie global eine Bewegung in die richtige Richtung. Für sie wäre es "ein Erfolg", wenn als Folge des Wiener Summits drei bis fünf Initiativen, von denen konkret Menschen profitieren, umgesetzt würden. Und in Richtung der Bundesregierung meint sie, dass diese den Ball durchaus aufnehmen könnte, wenn internationale Kapazunder wie Schwarzenegger, Guterres oder der Bürgermeister von Peking, Chen Jining, nach Wien kommen, um hier über die Auswirkungen der Luftverschmutzung und des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit zu diskutieren.

Weitere Informationen

www.austrianworldsummit.com/

Der Flughafen Wien darf nach dem VwGH-Urteil seine dritte Piste bauen.

Wirtschaft

Flughafen Wien: VwGH genehmigt Bau der dritten Piste

Casinos Austria Logo

Wirtschaft

Stichtag bei Casinos Austria: Aufsichtsrat berät über Vorstand

Atomic-Geshäftsführer Wolfgang Mayrhofer

Wirtschaft

Atomic-Chef Mayrhofer: "Chinesen lieben rot"